Die vielen Starlink-Satelliten lassen sich auch als GPS-Ersatz nutzen
Das dichte Satelliten-Netz des Starlink-Service bietet die Möglichkeit, einen frei nutzbaren Ersatz zu den etablierten Navigations-Systemen wie GPS zu bekommen. Die Genauigkeit reicht für viele Alltags-Anwendungen völlig aus.
Systeme wie GPS funktionieren so, dass Satelliten, deren Standorte bekannt sind, regelmäßig Signale zur Erde schicken. Aus deren Laufzeiten lassen sich dann Positionen der Empfänger triangulieren. Grundsätzlich funktioniert dies auch mit dem Starlink-Netzwerk, wie eine Forschergruppe nun zeigen konnte. Dessen Signale sind zwar lange nicht so genau, wie beispielsweise die GPS- oder Galileo-Impulse, dafür hat das Raumfahrt-Unternehmen SpaceX aber deutlich mehr Satelliten im Orbit, die sich für eine Positionsbestimmung nutzen lassen.
Das Team von der Ohio State University nutzte bei ihren Experimenten die Signale von jeweils sechs Starlink-Satelliten, brichtet GPS Daily. Dies genügt, um eine Standort-Erkennung mit einer Genauigkeit von 7,7 Metern hinzubekommen. GPS funktioniert zwar wesentlich genauer - hier bekommt man Genauigkeiten von 0,3 bis 0,5 Metern hin, doch die meisten normalen Nutzer benötigen gar nicht so exakte Daten.
Für die Nutzung der Signale zur Positionsbestimmung war keine Zusammenarbeit mit SpaceX notwendig. Das Team holte sich lediglich die Informationen über Positionen und Bahnen der Satelliten aus den dafür vorgesehenen öffentlichen Datenbanken.
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Das Team von der Ohio State University nutzte bei ihren Experimenten die Signale von jeweils sechs Starlink-Satelliten, brichtet GPS Daily. Dies genügt, um eine Standort-Erkennung mit einer Genauigkeit von 7,7 Metern hinzubekommen. GPS funktioniert zwar wesentlich genauer - hier bekommt man Genauigkeiten von 0,3 bis 0,5 Metern hin, doch die meisten normalen Nutzer benötigen gar nicht so exakte Daten.
Dicht an festen Punkten
Das Forscher-Team hat Ähnliches bereits mit anderen Satelliten-Konstellationen probiert, kam aber im besten Fall auf 23 Meter. Das Problem ist, dass es kein anderes System neben Starlink gibt, das so viele Bezugspunkte im Orbit zu bieten hat. Und die Internet-Satelliten des Unternehmens SpaceX kommen dabei bereits dicht an das Optimum heran, das mit Systemen machbar ist, die eigentlich nicht für diesen Zweck konzipiert sind. Bei der Triangulation anhand von fest auf der Erde stehenden Mobilfunktürmen kamen die Forscher auf Genauigkeiten von rund 5 Metern.Für die Nutzung der Signale zur Positionsbestimmung war keine Zusammenarbeit mit SpaceX notwendig. Das Team holte sich lediglich die Informationen über Positionen und Bahnen der Satelliten aus den dafür vorgesehenen öffentlichen Datenbanken.
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