Amazon Serverausfall zwang (mal wieder) das halbe Internet in die Knie
In Deutschland blieb der Ausfall aufgrund der späten Stunde wohl weitestgehend unbemerkt, doch in den USA und anderswo sorgte gestern ein Ausfall der Cloud-Dienste von Amazon für massive Probleme. Netflix, Disney und sogar Amazons Versandnetz waren betroffen.
Infografik: Amazon ist die Nummer 1 in der Cloud
Der weitreichende Ausfall von Amazons Server-Netzwerk in den USA hatte teilweise extreme Auswirkungen. Ab ungefähr 18 Uhr deutscher Zeit fielen immer mehr Webdienste verschiedener Anbieter aus, weil Amazon Probleme hatte, seine Server-Infrastruktur am Laufen zu halten, die die externen Anbieter für ihre Dienste nutzen.
Unter anderem waren davon auch Amazon selbst, McDonald's, Venmo, Netflix und die Online-Dienste diverser Spiele von dem Problem betroffen. Sie waren über Stunden teilweise gar nicht oder nur schlecht erreichbar. Auch Amazons eigene Dienste hatten Probleme, so dass viele Besitzer von Smart-Home-Geräten wie Staubsauger-Robotern, Sicherheitssystemen der Amazon-eigenen Marke Ring und anderer angeblich so "intelligenter" Haushaltshelfer ihre Geräte nicht nutzen konnten. Auch der Sprachassistent Alexa war kaum noch nutzbar.
Amazon meldete erst nach fast acht Stunden, dass man die Probleme in den Griff kriegen konnte. Dem Unternehmen zufolge waren "Network Device Issues" die Ursache des Ausfalls, wobei Amazon zunächst keine weiteren oder gar konkreten Details dazu nannte, wie es zu der langen Downtime kommen konnte. Der Ausfall betraf primär die sogenannten US-EAST-1-Region von Amazon Web Services, also die Rechenzentren im Nordosten der USA.
Infografik: Amazon ist die Nummer 1 in der Cloud
Der weitreichende Ausfall von Amazons Server-Netzwerk in den USA hatte teilweise extreme Auswirkungen. Ab ungefähr 18 Uhr deutscher Zeit fielen immer mehr Webdienste verschiedener Anbieter aus, weil Amazon Probleme hatte, seine Server-Infrastruktur am Laufen zu halten, die die externen Anbieter für ihre Dienste nutzen.
Unter anderem waren davon auch Amazon selbst, McDonald's, Venmo, Netflix und die Online-Dienste diverser Spiele von dem Problem betroffen. Sie waren über Stunden teilweise gar nicht oder nur schlecht erreichbar. Auch Amazons eigene Dienste hatten Probleme, so dass viele Besitzer von Smart-Home-Geräten wie Staubsauger-Robotern, Sicherheitssystemen der Amazon-eigenen Marke Ring und anderer angeblich so "intelligenter" Haushaltshelfer ihre Geräte nicht nutzen konnten. Auch der Sprachassistent Alexa war kaum noch nutzbar.
Besucher von Vergnügungsparks litten unter Amazons Problemen
Besonders problematisch war der Ausfall von Amazons Servern beim Unterhaltungskonzern Disney: Zwar war der Zugang zu den Vergnügungsparks des Unternehmens weiterhin möglich, es gab jedoch Probleme beim Online Check-In und der Bezahlung von Käufen über das Internet. Auch die Finanzwelt war betroffen, konnten einige große Unternehmen doch die Webcasts zur Bekanntgabe ihrer jüngsten Geschäftszahlen nicht durchführen.Amazon meldete erst nach fast acht Stunden, dass man die Probleme in den Griff kriegen konnte. Dem Unternehmen zufolge waren "Network Device Issues" die Ursache des Ausfalls, wobei Amazon zunächst keine weiteren oder gar konkreten Details dazu nannte, wie es zu der langen Downtime kommen konnte. Der Ausfall betraf primär die sogenannten US-EAST-1-Region von Amazon Web Services, also die Rechenzentren im Nordosten der USA.
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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