Samsung-Chef Lee: Jetzt auch noch ein Urteil wegen Drogenkonsums
Bisher hatte der Samsung-Erbe und Chef Lee Jae Yong vor allem wegen Korruption für Schlagzeilen gesorgt und Haftstrafen verbüßt. Jetzt musste er sich aber erneut vor Gericht verantworten und wurde verurteilt: Lee muss für illegalen Drogenkonsum eine Starfzahlung leisten.
Das Gericht sah es demnach als erwiesen an, dass der Samsung-Erbe Propofol wiederholt illegal genutzt hat- nach südkoreanischem Recht eine streng kontrollierte Substanz, die nur sehr eingeschränkt verabreicht werden darf. Das Narkosemittel kommt aber eben auch als Rauschmitteln zum Einsatz und war 2009 zu unschöner Berühmtheit gelangt: Der Popstar Michael Jackson war an einer Überdosis Propofol, gestorben. Genaue Details zu den Umständen des Bekanntwerdens von Lees Drogenkonsum liegen aktuell nicht vor.
Auch der Image-Schaden dürfte sich für den Samsung-Chef in Grenzen halten. Skandale rund um Bestechung und Veruntreuung hatten Lee schon mehrfach Haftstrafen eingebracht. Allerdings führt die enorme Bedeutung seines Unternehmens für Südkorea immer wieder dazu, dass Politik und Gesellschaft hier mehr als ein Auge zudrücken.
Lee hat erneut Probleme mit dem Gesetz, diesmal aber sehr viel privater
Als Erbe des größten südkoreanischen Unternehmens steht man natürlich unter besonderer Beobachtung. Nachdem in diesem Sommer die Haftstrafe Lees, die er wegen Korruption verbüßt hatte, zur Bewährung ausgesetzt wurde, folgt jetzt schon der nächste Prozess, der in dem asiatischen Land für Aufregung sorgt. Dieser ist aber deutlich persönlicherer Natur: Lee wurde wegen illegalen Drogenkonsums verurteilt.Das Gericht sah es demnach als erwiesen an, dass der Samsung-Erbe Propofol wiederholt illegal genutzt hat- nach südkoreanischem Recht eine streng kontrollierte Substanz, die nur sehr eingeschränkt verabreicht werden darf. Das Narkosemittel kommt aber eben auch als Rauschmitteln zum Einsatz und war 2009 zu unschöner Berühmtheit gelangt: Der Popstar Michael Jackson war an einer Überdosis Propofol, gestorben. Genaue Details zu den Umständen des Bekanntwerdens von Lees Drogenkonsum liegen aktuell nicht vor.
Die Strafe für Lee ein Witz
Für Lee fällt die monetäre Strafe im aktuellen Fall aber verschwindend gering aus. Wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, wurde die Geldstrafe auf 70 Millionen Won festgesetzt, was etwas mehr als 51.500 Euro entspricht. Lee wird mit einem geschätzten Vermögen von 8,8 Milliarden Euro auf Platz 238 der reichsten Menschen geführt.Auch der Image-Schaden dürfte sich für den Samsung-Chef in Grenzen halten. Skandale rund um Bestechung und Veruntreuung hatten Lee schon mehrfach Haftstrafen eingebracht. Allerdings führt die enorme Bedeutung seines Unternehmens für Südkorea immer wieder dazu, dass Politik und Gesellschaft hier mehr als ein Auge zudrücken.
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