Auktionshaus versteigert als verschollen geglaubtes Apple VideoPad 2
Bevor Apple zu jenem Giganten wurde, den wir heute kennen, hatte der Konzern eine große Krise zu überstehen und wäre fast gescheitert. In die schwierige Zeit fallen auch Produkte wie der legendäre Flop Newton. Das VideoPad gab es nur als Prototypen - einen kann man nun ersteigern.
Apple stellte 2001 seinen iPod vor, 2007 folge dann das iPhone. Beide Produkte waren Erfolge, die man mit kaum einen Superlativ treffend beschreiben kann. Für Apple waren sie aber vor allem eines: die Rettung. Denn in den späten 1980ern und der ersten Hälfte der 1990er war Apple am Rande des Bankrotts.
Apple VideoPad 2 ist ein...
...entfernter Verwandter des iPad
Das Gerät sollte einen aufklappbaren Bildschirm mit integrierter Kamera für Videokonferenzen haben, das VideoPad 2 galt aber bisher als verschollen. Doch nun ist ein Prototyp aufgetaucht und wird im November versteigert (via The Verge).
Laut dem Auktionshaus Bonhams wurde das Projekt von Steve Jobs persönlich nach seiner Rückkehr zu Apple im Jahr 1997 eingestellt, der Co-Gründer des Unternehmens kam zur Einsicht, dass die Technologie noch nicht dort war, wo sie dem Käufer ein positives Nutzererlebnis geboten hätte.
Es ging hier wohl auch um eine klare Abgrenzung zu seinem Vorgänger: Denn das VideoPad basierte auf Entwürfen von John Sculley, Jobs wollte sicherlich auch einen Schlussstrich unter dessen alles andere als erfolgreiche Zeit bei Apple ziehen. Bonhams gibt den Wert des Prototypen mit 6900 bis 10.000 Euro an, es wäre aber nicht überraschend, wenn sich jemand diese Rarität mehr kosten lässt.
Absolute Rarität
Mitverantwortlich für die Krise der Ära des damaligen CEOs John Sculley war der PDA mit dem Namen Newton. Dieser verursachte enorme Entwicklungskosten und blieb wie Blei in den Regalen liegen. In diese Ära fällt auch das Apple VideoPad. Das Gerät wurde zwischen 1993 und 1995 entwickelt und sollte ein Art Nachfolger des Newton sein. Insgesamt gab es drei VideoPad-Designs, die Öffentlichkeit bekam allerdings lediglich Version 1 und 3 zu sehen.
Apple VideoPad 2 ist ein...
...entfernter Verwandter des iPad
Das Gerät sollte einen aufklappbaren Bildschirm mit integrierter Kamera für Videokonferenzen haben, das VideoPad 2 galt aber bisher als verschollen. Doch nun ist ein Prototyp aufgetaucht und wird im November versteigert (via The Verge).
Laut dem Auktionshaus Bonhams wurde das Projekt von Steve Jobs persönlich nach seiner Rückkehr zu Apple im Jahr 1997 eingestellt, der Co-Gründer des Unternehmens kam zur Einsicht, dass die Technologie noch nicht dort war, wo sie dem Käufer ein positives Nutzererlebnis geboten hätte.
Es ging hier wohl auch um eine klare Abgrenzung zu seinem Vorgänger: Denn das VideoPad basierte auf Entwürfen von John Sculley, Jobs wollte sicherlich auch einen Schlussstrich unter dessen alles andere als erfolgreiche Zeit bei Apple ziehen. Bonhams gibt den Wert des Prototypen mit 6900 bis 10.000 Euro an, es wäre aber nicht überraschend, wenn sich jemand diese Rarität mehr kosten lässt.
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