Tesla unter Druck wegen Verschwiegenheitsklauseln zu Full Self-Driving
Tesla steht immer wieder in der Kritik, weil man seine Selbstfahrfunktionen in "freier Wildbahn" testet oder besser gesagt von Kunden testen lässt. Wer sich bereit erklärt, Full Self-Driving (FSD) als Beta zu nutzen, der muss spezielle Erklärungen unterschreiben. Doch ist das legal?
Tesla und Verkehrsbehörden geraten immer wieder aneinander, denn die Fahrzeuge des Elektroautobauers sind immer wieder in Unfälle verwickelt. Öffentlich heißt es zwar immer wieder, dass die Verantwortung bei den jeweiligen Fahrern liege, doch eine Aufklärung ist immer wieder schwierig, da Tesla nicht gerade kooperativ ist, wenn es um technische Aspekte geht.
Nun verstärkt die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) den Druck, denn die US-amerikanische Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit hat Tesla aufgefordert, Informationen zu den Verschwiegenheitsklauseln herauszugeben. Denn laut jüngsten Medienberichten müssen Tesla-Besitzer, die Full Self-Driving testen wollen, sich zu Geheimhaltungsvereinbarungen (NDAs) bereiterklären, damit Medien, aber womöglich auch Behörden möglichst wenig erfahren.
Die NHTSA weiter: "In Anbetracht der Tatsache, dass sich die NHTSA bei der Bewertung potenzieller Sicherheitsmängel auf Berichte von Verbrauchern als wichtige Informationsquelle stützt, ist jede Vereinbarung, die die Teilnehmer des Programms für die frühzeitige Freigabe der Betaversion daran hindern oder davon abhalten könnte, der NHTSA Sicherheitsbedenken zu melden, inakzeptabel. Darüber hinaus beeinträchtigen selbst Einschränkungen bei der Weitergabe bestimmter Informationen an die Öffentlichkeit die Fähigkeit der NHTSA, sicherheitsrelevante Informationen zu erhalten."
Aus der Verschwiegenheitserklärung, die Vice in Teilen veröffentlicht hat, geht nicht hervor, ob Tesla seinen Testern explizit vorschreibt, dass diese keine Informationen mit Behörden teilen sollen. Allerdings meint auch Electrek, dass die Formulierung durchaus als Aufruf zur Selbstzensur gelesen werden kann.
Nun verstärkt die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) den Druck, denn die US-amerikanische Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit hat Tesla aufgefordert, Informationen zu den Verschwiegenheitsklauseln herauszugeben. Denn laut jüngsten Medienberichten müssen Tesla-Besitzer, die Full Self-Driving testen wollen, sich zu Geheimhaltungsvereinbarungen (NDAs) bereiterklären, damit Medien, aber womöglich auch Behörden möglichst wenig erfahren.
Anfrage an Tesla
Wie Electrek berichtet, möchte die NHTSA nun von Tesla wissen, was es genau damit auf sich hat. In einem Brief an den Autobauer heißt es, dass man von diesen NDAs erfahren habe, die FSD-Teilnehmer angeblich daran hindern, "Informationen weiterzugeben, die die Funktion negativ darstellen, oder mit bestimmten Personen über FSD zu sprechen".Die NHTSA weiter: "In Anbetracht der Tatsache, dass sich die NHTSA bei der Bewertung potenzieller Sicherheitsmängel auf Berichte von Verbrauchern als wichtige Informationsquelle stützt, ist jede Vereinbarung, die die Teilnehmer des Programms für die frühzeitige Freigabe der Betaversion daran hindern oder davon abhalten könnte, der NHTSA Sicherheitsbedenken zu melden, inakzeptabel. Darüber hinaus beeinträchtigen selbst Einschränkungen bei der Weitergabe bestimmter Informationen an die Öffentlichkeit die Fähigkeit der NHTSA, sicherheitsrelevante Informationen zu erhalten."
Aus der Verschwiegenheitserklärung, die Vice in Teilen veröffentlicht hat, geht nicht hervor, ob Tesla seinen Testern explizit vorschreibt, dass diese keine Informationen mit Behörden teilen sollen. Allerdings meint auch Electrek, dass die Formulierung durchaus als Aufruf zur Selbstzensur gelesen werden kann.
Thema:
Teslas Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Tesla
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
- Tesla Crash Lab: So verbessert Tesla die Sicherheit seiner Fahrzeuge
- Einblicke in die neue Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
- Tesla zeigt, wie man aus Model 3-Teilen Beatmungsgeräte herstellt
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Entwarnung für watchOS 27, beliebte Apple-Watch-Funktion kehrt zurück
- Windows 11 KB5124010: Optionales Update bringt neue Funktionen
- iPhone 18 Pro mit Allnet-Flat sofort lieferbar für effektiv 5 Euro/Monat
- Apple vs. Fitbit Air, Whoop & Co: Fitness-Tracker ohne Display geplant
- FritzBox: Neues Labor-Update repariert PPPoE-Passthrough-Bug
- Microsoft zerschlägt gefährlichen KI-Chatbot und Datendieb EvilTokens
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!