Samsung steuert dank Chipkrise auf die nächsten Rekordergebnisse zu
Samsung Electronics steuert auf einen weiteren Rekord bei seinen Geschäftsergebnissen zu. Die Halbleiter-Krise sorgt dafür, dass die Chip-Fabriken der Südkoreaner so viele Einnahmen generieren wie nie zuvor.
Die Chipfabriken Samsungs laufen auf Hochtouren und auf dem Weltmarkt wird der Konzern seine Chips zu traumhaften Preisen los. Denn die Engpässe treiben die Preise immer weiter nach oben und die Gewinnmargen der Anbieter explodieren regelrecht. Das zeigt sich auch deutlich in den Bilanzen von Samsung Electronics, auf die das Management jetzt einen ersten vorläufigen Ausblick gab.
Demnach konnte das Unternehmen seinen Umsatz im Zeitraum von Juli bis September um 9 Prozent auf umgerechnet rund 53 Milliarden Euro ausbauen. Das wären die höchsten Einnahmen, die das Unternehmen je in einem Jahresviertel erreicht hat. Der daraus resultierende operative Gewinn stieg durch die wachsenden Margen noch sehr viel deutlicher an: Hier geht es um 28 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro nach oben.
Samsung kann zudem damit rechnen, dass die Entwicklung auch in der nächsten Zeit noch anhält. Denn bisher gibt es kaum Anzeichen dafür, dass die Engpässe in absehbarer Zeit überwunden werden. Einige Vertreter der Halbleiter-Branche sehen eine Normalisierung eher in Richtung 2023 kommen. Angesichts der Zahlen dürften die großen Halbleiter-Produzenten letztlich auch nur ein bedingtes Interesse daran haben, dass die Situation sich wieder entspannt.
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Demnach konnte das Unternehmen seinen Umsatz im Zeitraum von Juli bis September um 9 Prozent auf umgerechnet rund 53 Milliarden Euro ausbauen. Das wären die höchsten Einnahmen, die das Unternehmen je in einem Jahresviertel erreicht hat. Der daraus resultierende operative Gewinn stieg durch die wachsenden Margen noch sehr viel deutlicher an: Hier geht es um 28 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro nach oben.
Kein Ende in Sicht
Diese Entwicklung dürfte dazu führen, dass sich die Monopolisierung des Halbleiter-Marktes weiter verschärft. Nur wenige große Hersteller können so massiv von den Engpässen auf dem Weltmarkt profitieren und bekommen so Kapital in die Hand, ihre Produktionskapazitäten in einem Umfang auszubauen, mit dem kleinere Konkurrenten schon längst nicht mehr mithalten können. Samsung, TSMC und Intel teilen sich den Markt somit zunehmend alleine untereinander auf.Samsung kann zudem damit rechnen, dass die Entwicklung auch in der nächsten Zeit noch anhält. Denn bisher gibt es kaum Anzeichen dafür, dass die Engpässe in absehbarer Zeit überwunden werden. Einige Vertreter der Halbleiter-Branche sehen eine Normalisierung eher in Richtung 2023 kommen. Angesichts der Zahlen dürften die großen Halbleiter-Produzenten letztlich auch nur ein bedingtes Interesse daran haben, dass die Situation sich wieder entspannt.
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