Xbox Game-Streaming: Microsoft stellt voll auf Series X-"Server" um
Microsofts Cloud-basierter Spiele-Streaming-Dienst xCloud hat ein Hardware-Upgrade erfahren. Ab sofort läuft das gesamte Backend unter Verwendung angepasster Xbox Series X-Hardware. Dies hat Microsoft jetzt gegenüber US-Medien bestätigt. Für die Nutzer soll dies eine gesteigerte Performance bedeuten.
Wie das US-Magazin The Verge berichtet, hat Microsoft auf Anfrage bestätigt, dass der Xbox Cloud Gaming Service, kurz xCloud, seit kurzem voll auf angepasste Xbox Series X-Hardware umgestellt wurde. Microsoft betrieb den Dienst bisher mit einer Mischung aus Series S und Series X, doch jetzt kommt ausschließlich die Topversion der aktuellen Redmonder Spielkonsole zum Einsatz.
Wer xCloud nutzt, konnte bisher bereits per Streaming mit Full-HD-Qualität und mit 60 Bildern pro Sekunde spielen. Durch das Upgrade sollen nun zunächst höhere Framerates und geringere Ladezeiten erreicht werden, wenn man die bei xCloud verfügbaren Spiele über das Internet nutzen will.
Vorerst geht es Microsoft wohl vor allem darum, die Reichweite von xCloud bzw. Xbox Cloud Gaming weiter auszubauen. So hat man begonnen, an einer App für Smart-TVs zu arbeiten, die die Möglichkeit bringen soll, Xbox-Spiele direkt auf Fernseher zu streamen, ohne dafür eine Konsole oder andere Dritt-Hardware zu benötigen.
Neben der xCloud-App für TV-Geräte plant Microsoft angeblich auch reine Streaming-Hardware, über die man einen Fernseher oder Monitor zum Endpunkt für xCloud machen kann. Auch in diesem Fall ist noch offen, wann Microsoft die entsprechenden Geräte auf den Markt bringen will.
Siehe auch:
Wer xCloud nutzt, konnte bisher bereits per Streaming mit Full-HD-Qualität und mit 60 Bildern pro Sekunde spielen. Durch das Upgrade sollen nun zunächst höhere Framerates und geringere Ladezeiten erreicht werden, wenn man die bei xCloud verfügbaren Spiele über das Internet nutzen will.
Bis 4K-Streaming funktioniert dauert es wohl noch
Noch kann Microsoft aber nach eigenen Angaben nicht das volle Potenzial der in den xCloud-Servern installierten Custom-Hardware auf Basis der Xbox Series X nutzen. Erst dann wird es auch möglich sein, die Spiele in 4K-Auflösung zu streamen, wenn die Bandbreite auf Seiten des Nutzers dafür ausreicht. Wann dieses Ziel erreicht sein könnte, ist derzeit noch vollkommen offen.Vorerst geht es Microsoft wohl vor allem darum, die Reichweite von xCloud bzw. Xbox Cloud Gaming weiter auszubauen. So hat man begonnen, an einer App für Smart-TVs zu arbeiten, die die Möglichkeit bringen soll, Xbox-Spiele direkt auf Fernseher zu streamen, ohne dafür eine Konsole oder andere Dritt-Hardware zu benötigen.
Neben der xCloud-App für TV-Geräte plant Microsoft angeblich auch reine Streaming-Hardware, über die man einen Fernseher oder Monitor zum Endpunkt für xCloud machen kann. Auch in diesem Fall ist noch offen, wann Microsoft die entsprechenden Geräte auf den Markt bringen will.
Siehe auch:
- Xbox Cloud-Gaming und Remote Play starten auf der Windows 10-App
- Xbox Series X/S: Günstigere SSD-Erweiterung mit 500 GB geleakt
- Entdeckt dank Steam: Xbox Elite-Controller hat versteckte Funktion
- PS5 & Xbox Series X: Lieferengpässe bleiben wohl bis 2023 bestehen
- 20 Jahre Halo: Microsoft stellt neues Design der Xbox Series X vor
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