Microsofts Konsolen-Chef:
Xbox-Engpässe bleiben bis 2022 bestehen
Dass die neuen Konsolen von Microsoft und Sony schon seit ihrer Markteinführung Mangelware sind, weiß inzwischen jeder. Jetzt hat Xbox-Chef Phil Spencer erneut durchblicken lassen, dass sich an der Verfügbarkeit wegen der Chipkrise auch bis weit ins nächste Jahr hinein nichts ändert.
Wie Spencer in einem Interview mit dem Magazin The Wrap jüngst erklärte, geht sein Team fest davon aus, dass die Nachfrage das Angebot rund um die neuen Xbox-Konsolen von Microsoft auch in den kommenden Monaten bei weitem übersteigen wird. Gerade vor Weihnachten müssen interessierte Kunden deshalb damit rechnen, ihre Wunschkonsole nur schwer beschaffen zu können.
In jenen Bereichen, in denen die Nachfrage derzeit hoch sei, gebe es daher eine Vielzahl verschiedener Punkte, an denen Engpässe bestehen. Die Probleme würden daher wahrscheinlich noch viele Monate weiter bestehen - definitiv bis Ende des Jahres 2021 und noch bis in das nächste Kalenderjahr hinein, hieß es weiter.
Spencers Äußerungen beziehen sich somit nicht nur auf die schlechte Verfügbarkeit von Kapazitäten bei den Chip-Vertragsfertigern. Diverse andere Zulieferer, darunter auch jene von Materialien und Dienstleistungen rund um den Bau und die Erprobung diverser Bauteile stehen wegen des massiven Nachfragestaus derzeit erheblich unter Druck.
Erst im letzten Monat hatte Nvidia angedeutet, dass man für den Großteil des Jahres 2022 weiterhin mit Engpässen bei der Verfügbarkeit seiner Grafikprozessoren rechne. Der weltgrößte Chip-Vertragsfertiger TSMC hatte seinerseits schon vor geraumer Zeit klar gemacht, dass unter Umständen noch bis 2023 mit Engpässen zu rechnen ist.
Siehe auch:
Engpässe betreffen nicht nur Chips
Spencer zufolge wird Microsoft wohl noch bis weit ins Jahr 2021 hinein mit Engpässen verschiedener Art zu kämpfen haben. Die Probleme seien schon längst nicht mehr auf die Verfügarkeit von Chips beschränkt, so der Microsoft-Manager in dem Gespräch. Stattdessen sei eine Vielzahl von Komponenten nötig, um heutzutage eine Spielkonsole zu bauen.In jenen Bereichen, in denen die Nachfrage derzeit hoch sei, gebe es daher eine Vielzahl verschiedener Punkte, an denen Engpässe bestehen. Die Probleme würden daher wahrscheinlich noch viele Monate weiter bestehen - definitiv bis Ende des Jahres 2021 und noch bis in das nächste Kalenderjahr hinein, hieß es weiter.
Spencers Äußerungen beziehen sich somit nicht nur auf die schlechte Verfügbarkeit von Kapazitäten bei den Chip-Vertragsfertigern. Diverse andere Zulieferer, darunter auch jene von Materialien und Dienstleistungen rund um den Bau und die Erprobung diverser Bauteile stehen wegen des massiven Nachfragestaus derzeit erheblich unter Druck.
Erst im letzten Monat hatte Nvidia angedeutet, dass man für den Großteil des Jahres 2022 weiterhin mit Engpässen bei der Verfügbarkeit seiner Grafikprozessoren rechne. Der weltgrößte Chip-Vertragsfertiger TSMC hatte seinerseits schon vor geraumer Zeit klar gemacht, dass unter Umständen noch bis 2023 mit Engpässen zu rechnen ist.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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