Weltraum-Teleskop: Der große Hubble-Nachfolger James Webb ist fertig

Nach vielen Jahren der Planung, Entwicklung und Konstruktion ist das neue James Webb-Weltraumteleskop endlich fer­tig­ge­stellt. Der inoffizielle Nachfolger des berühmten Hubble-Te­les­kops, des­sen Leistungsfähigkeit noch weit übertroffen werden soll. Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA sind die letzten Tests an dem Instrument abgeschlossen. Man sei sich nun sicher, dass das bisher komplexeste Weltraumteleskop wie erwartet arbeiten wird, wenn es im Weltraum angekommen ist. Aktuell wird das ganze System in den USA transportfertig gemacht und soll dann von Kalifornien aus per Schiff über den Panama-Kanal nach Französisch-Guiana transportiert werden. Dort soll es dann nach aktuellem Plan am 31. Oktober vom europäischen Startplatz Kourou mit einer Ariane 5 in den Weltraum abheben.

Das James Webb-Weltraumteleskop ist ein Gemeinschaftsprojekt der Raumfahrtagenturen der USA, Kanadas und Europas. Ursprünglich hatte die NASA darauf gehofft, das System bereits im Jahr 2007 starten zu können, was aber bereits früh als unrealistisch angesehen wurde. 2011 war dann der offizielle erste geplante Termin. Allerdings kam es aufgrund verschiedenster Ursachen zu gravierenden Verzögerungen bei der Umsetzung. Infografik: James Webb Space TelescopeJames Webb Space Telescope

Wissen ist Infrarot

Das neue Weltraum-Teleskop wird anders als Hubble nicht in einem Orbit um die Erde kreisen. Es wird vielmehr fest im Lagrange-Punkt L2 positioniert, der sich in rund 1,5 Millionen Kilometern Entfernung befindet, der einen ständigen Erdschatten vor der Sonne gewährleistet. Von dort aus wird das System seinen riesigen Spiegel, der erst im Weltraum entfaltet wird, in die Tiefen des Universums richten und das von dort kommende Licht im Infrarot-Spektrum auffangen. Gerade dieses ist mit erdgebundenen Teleskopen nur schlecht zu beobachten, da die Wärmestrahlung schnell von der Atmosphäre absorbiert wird.

Mit dem neuen Teleskop wollen Astronomen unter anderem auf die Suche nach den ersten Objekten und Galaxien gehen, die relativ kurz nach dem Urknall entstanden. Das soll in Verbindung mit weiteren Daten das Verständnis über die Bildung von Strukturen im Universum erleichtern. Aber auch die Exoplaneten-Forscher setzen große Hoffnungen in das System, da man mit ihm erstmals protoplanetarische Scheiben beobachten können wird - dabei handelt es sich um die Staubscheiben um junge Sterne, aus denen sich die späteren Planeten bilden. Bereits bekannte Exoplaneten will man außerdem hinsichtlich möglicher Hinweise auf Leben untersuchen.

Siehe auch:

Forschung, Wissenschaft, Weltraum, Raumfahrt, Nasa, Weltall, Mars, Planet, Tor, Portal, Space, Astronaut, Ufo, außerirdische, Astronauten, Weltraumtouristen, Weltraumtourismus, Weltraumanzug, Raumanzug, Weltraumspaziergang, Spacesuite, Stargate, Gate, Fels Forschung, Wissenschaft, Weltraum, Raumfahrt, Nasa, Weltall, Mars, Planet, Tor, Portal, Space, Astronaut, Ufo, außerirdische, Astronauten, Weltraumtouristen, Weltraumtourismus, Weltraumanzug, Raumanzug, Weltraumspaziergang, Spacesuite, Stargate, Gate, Fels
Diese Nachricht empfehlen
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Celestron CPC Deluxe im Preisvergleich

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Tipp einsenden

❤ WinFuture unterstützen

Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!