Samsung-Erbe Lee kommt überraschend aus dem Gefängnis frei
Der amtierende Chef des südkoreanischen Giganten Samsung, Jay Y. Lee, wird offenbar überraschend aus dem Gefängnis entlassen. Seine eigentlich auf mehr als zwei Jahre angesetzte Haftstrafe soll er ab sofort auf Bewährung verbüßen dürfen.
Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf das südkoreanische Justizministerium berichtet, fand heute eine Haftprüfung statt, bei der Lee gute Nachrichten verkündet wurden. Der Rest seiner Haftstrafe wird zur Bewährung ausgesetzt, so dass der Erbe des Samsung-Imperiums wohl bald freikommt.
Lee war zuletzt Samsungs Vice-Chairman und hatte als solcher eigentlich schon länger die Leitung des Konzerns übernommen, da sein Vater, der legendäre "Chairman" Lee Kun-Hee, nach einer Herzattacke im Jahr 2014 bis zu seinem Tod vor einigen Monaten das Unternehmen nicht mehr selbst aktiv leiten konnte.
Der jüngere Lee war eigentlich zu 30 Monaten Haft verurteilt worden, weil er zahlreiche Politiker, darunter auch die frühere Präsidentin des Landes, bestochen haben soll. Ob der 53-Jährige bald wieder für Samsung tätig sein kann, ist derzeit noch unklar. Eigentlich gibt es in Südkorea gesetzliche Einschränkungen, die verhindern, dass verurteilte Wirtschafts-Straftäter wieder eine Arbeitsstelle antreten können.
Dem Bericht zufolge kommt Lee schon in dieser Woche frei. Sein tatsächlicher Gefängnisaufenthalt war mit einer bisherigen Dauer von rund 18 Monaten dann doch eher übersichtlich, gerade wenn man berücksichtigt, dass die Affäre um Samsungs Bestechungsgelder sogar zum Rücktritt der früheren Präsidentin Südkoreas, Park Geun-hye, führte.
Lee war zuletzt Samsungs Vice-Chairman und hatte als solcher eigentlich schon länger die Leitung des Konzerns übernommen, da sein Vater, der legendäre "Chairman" Lee Kun-Hee, nach einer Herzattacke im Jahr 2014 bis zu seinem Tod vor einigen Monaten das Unternehmen nicht mehr selbst aktiv leiten konnte.
Der jüngere Lee war eigentlich zu 30 Monaten Haft verurteilt worden, weil er zahlreiche Politiker, darunter auch die frühere Präsidentin des Landes, bestochen haben soll. Ob der 53-Jährige bald wieder für Samsung tätig sein kann, ist derzeit noch unklar. Eigentlich gibt es in Südkorea gesetzliche Einschränkungen, die verhindern, dass verurteilte Wirtschafts-Straftäter wieder eine Arbeitsstelle antreten können.
30 Monate Haft, 18 verbüßt
Samsung kann eigentlich kaum weitreichende Entscheidungen treffen, ohne die Zustimmung des Erben der Gründerfamilie einzuholen. Genau diese ist nämlich nötig, wenn der vor allem für seine Elektronikprodukte und -komponenten bekannte koreanische Riesenkonzern zum Beispiel Zukäufe tätigen will.Dem Bericht zufolge kommt Lee schon in dieser Woche frei. Sein tatsächlicher Gefängnisaufenthalt war mit einer bisherigen Dauer von rund 18 Monaten dann doch eher übersichtlich, gerade wenn man berücksichtigt, dass die Affäre um Samsungs Bestechungsgelder sogar zum Rücktritt der früheren Präsidentin Südkoreas, Park Geun-hye, führte.
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