Enthauptungen & mehr:
Dschihadisten fluten Trump-nahes Netzwerk
Das von Vertrauten Donald Trumps gegründete Netzwerk GETTR wird von Terror-Propaganda überrollt. Das Netzwerk, das sich Meinungsfreiheit auf die Fahnen schreibt, bietet Enthauptungs-Videos und anderen verstörenden Inhalten einen Platz.
Wie Politico vermeldet, habe eine jüngste Untersuchung der Inhalte ergeben, dass die Plattform von "terroristischer Propaganda überschwemmt wird, die von Anhängern des Islamischen Staates verbreitet wird". Demnach sei das Netzwerk voll von dschihadistischen Inhalten, darunter verstörende Videos von Enthauptungen und Posts, die zu Gewalt gegen den Westen aufrufen.
Auch Tage nach einer Anfrage von Politico an die Betreiber sind viele der verstörenden Posts weiter auf der Plattform verfügbar. Adam Hadley, Experte beim Non-Profit "Tech Against Terrorism", verwundert das aber nicht: "Die Inhalte, auf die wir auf kleinen Plattformen stoßen, ähneln im Grunde den Inhalten, die automatisch von Facebook und Twitter entfernt werden. Viele der kleineren Plattformen haben nicht die Ressourcen, um diese Art von Inhalten automatisch zu entfernen."
Trump-Vertraute bieten terroristischer Propaganda eine Plattform
Jason Miller war das frühere Sprachrohr Donald Trumps und ist auch heute noch eng mit dem Ex-US-Präsidenten verbunden. Vor einem Monat hatte Miller mit einem kleinen Team Trump-Vertrauter das Netzwerk GETTR gestartet, das sich als Alternative zu den großen Plattformen wie Twitter positioniert und die "Verteidigung der Meinungsfreiheit" auf die Fahnen schreibt. Wie sich jetzt zeigt, sind die Betreiber dabei aber offensichtlich nicht in der Lage, die Plattform vor echten Terroristen zu schützen.Wie Politico vermeldet, habe eine jüngste Untersuchung der Inhalte ergeben, dass die Plattform von "terroristischer Propaganda überschwemmt wird, die von Anhängern des Islamischen Staates verbreitet wird". Demnach sei das Netzwerk voll von dschihadistischen Inhalten, darunter verstörende Videos von Enthauptungen und Posts, die zu Gewalt gegen den Westen aufrufen.
250 Accounts ganz ungestört
"Die rasche Verbreitung solchen Materials bringt GETTR in die unangenehme Lage, einen sicheren Hafen für dschihadistische Extremisten im Internet zu bieten, während es versucht, sich als eine MAGA-Alternative zu Websites wie Facebook und Twitter zu etablieren", so Politico in seiner ersten Analyse. Aktuelle Untersuchungen hätten gezeigt, dass aktuell mindestens 250 Accounts radikale und terroristische Botschaften auf der Plattform verbreiten.Auch Tage nach einer Anfrage von Politico an die Betreiber sind viele der verstörenden Posts weiter auf der Plattform verfügbar. Adam Hadley, Experte beim Non-Profit "Tech Against Terrorism", verwundert das aber nicht: "Die Inhalte, auf die wir auf kleinen Plattformen stoßen, ähneln im Grunde den Inhalten, die automatisch von Facebook und Twitter entfernt werden. Viele der kleineren Plattformen haben nicht die Ressourcen, um diese Art von Inhalten automatisch zu entfernen."
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