Nikola: Gründer des "Tesla-Konkurrenten" wegen Betrugs angeklagt
Vor gut einem Jahr galt das Nikola genannte Unternehmen noch als Herausforderer von Tesla, der Name war natürlich auch kein Zufall. Das Duell spielte sich auch an der Börse ab. Doch im Herbst 2020 war dann klar, dass Nikola vor allem eines ist: eine komplexe Betrugsmasche.
Nikola-Gründer Trevor Milton wurde nun vom Southern District of New York, einem Bundesgericht, wegen Aktienbetrugs angeklagt. Die Vorwürfe gegen Milton sind schwerwiegend: Der Gründer von Nikola soll eine Reihe falscher Behauptungen aufgestellt haben, um vorzutäuschen, dass sein Unternehmen weitaus näher an der Markteinführung eines funktionsfähigen Produkts sei, als es tatsächlich der Fall war. Dank dieses Lügenkonstrukts konnte der (Nicht-)Hersteller Investitionskapital in Höhe von über 500 Millionen Dollar einholen (via CNBC).
Die Anklageschrift dazu: "Milton verkaufte Nikola nicht als das, was es war - ein Unternehmen in der Frühphase mit einer neuartigen Idee zur Kommerzialisierung von noch nicht erprobten Produkten und Technologien -, sondern als ein wegweisendes Unternehmen, das bereits viele bahnbrechende und spielverändernde Meilensteine erreicht hatte."
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Der Schwindel hätte auch beinahe geklappt, denn im vergangenen September kündigte General Motors einen Zwei-Milliarden-Dollar-Deal mit Nikola an. Das Kartenhaus stürzte aber nicht einmal eine Woche später ein, denn das Investment-Unternehmen Hindenburg Research deckte den Betrug auf. Trevor Milton musste als CEO zurücktreten. Nikola existiert zwar noch, ist aber allenfalls noch als kleines Unternehmen zu bezeichnen.
Siehe auch: Komplexer Betrug statt LKW-Hersteller - Schwere Vorwürfe gegen Nikola
Die Anklageschrift dazu: "Milton verkaufte Nikola nicht als das, was es war - ein Unternehmen in der Frühphase mit einer neuartigen Idee zur Kommerzialisierung von noch nicht erprobten Produkten und Technologien -, sondern als ein wegweisendes Unternehmen, das bereits viele bahnbrechende und spielverändernde Meilensteine erreicht hatte."
Auf YouTube ansehenSchummel-Video im Fokus
Konkret geht es bei den Vorwürfen um ein inszeniertes Video, das den Eindruck erweckte, dass der Prototyp des Nikola One-Sattelschleppers in der Lage war, sich selbst fortzubewegen. In Wirklichkeit rollte das Fahrzeug hierbei nur einen leichten Hang herab. Zudem behauptete Nikola, dass man in der Lage sei, Wasserstoff unter den marktüblichen Preisen herzustellen, Nikola wollte neben Elektrofahrzeugen auch auf Wasserstoff-betriebene Trucks setzen. Schließlich log man auch noch, dass man viele Milliarden Dollar via Vorbestellungen generiert habe.Der Schwindel hätte auch beinahe geklappt, denn im vergangenen September kündigte General Motors einen Zwei-Milliarden-Dollar-Deal mit Nikola an. Das Kartenhaus stürzte aber nicht einmal eine Woche später ein, denn das Investment-Unternehmen Hindenburg Research deckte den Betrug auf. Trevor Milton musste als CEO zurücktreten. Nikola existiert zwar noch, ist aber allenfalls noch als kleines Unternehmen zu bezeichnen.
Siehe auch: Komplexer Betrug statt LKW-Hersteller - Schwere Vorwürfe gegen Nikola
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