USA setzen bis zu 10 Millionen Dollar Kopfgeld für Staatshacker aus
Die USA wollen angesichts der immer heftiger werdenden Angriffe auf wichtige Infrastrukturen und große Wirtschafts-Strukturen nicht mehr länger nur defensiv und mit Appellen an andere Staaten agieren. Jetzt gibt es ziemlich hohe Kopfgelder.
Das US-Außenministerium hat jetzt Pläne veröffentlicht, bis zu 10 Millionen Dollar Belohnung auf Hinweise auszusetzen, die zur Identifizierung und dem Habhaftwerden von Angreifern führen, die im Sinne oder im Auftrag einer ausländischen Regierung gegen kritische Infrastrukturen der USA vorgehen.
In der letzten Zeit war vor allem die Ransomware-Szene äußerst erfolgreich darin, Ziele wie Nahrungsmittel-Konzerne und Pipeline-Betreiber anzugreifen. Allerdings steht hier vor allem ein schneller, hoher finanzieller Gewinn über das Lösegeld im Mittelpunkt. Entsprechend dürfte dieser Bereich nur in Ausnahmefällen von dem neuen Kopfgeld-Programm betroffen sein. Anders sieht es hingegen bei Fällen wie dem SolarWinds-Hack aus, als Angreifer - die wahrscheinlich mit staatlichen Organisationen Russlands in Verbindung stehen - über eine Supply-Chain-Attacke zahlreiche große Unternehmensnetzwerke infiltrierten.
Darknet-Kontaktseite der USA
Um Täter auch juristisch Dingfest machen zu können, bedarf es daher zusätzlicher Informationen - wie eben Aussagen von Zeugen oder auch zugespielte Unterlagen. Belohnungen von mehreren Millionen Dollar dürften hier durchaus ein ordentlicher Anreiz sein, entsprechende Informationen durchzustecken. Das US-Außenministerium hat dafür auch eine eigene Webseite im Darknet eingerichtet, über die Hinweisgeber sicher Kontakt aufnehmen können. Erreichbar ist diese beispielsweise über den Tor-Browser unter der Adresse:
Download Tor Browser Download - Privater Webbrowser für Windows Siehe auch:
In der letzten Zeit war vor allem die Ransomware-Szene äußerst erfolgreich darin, Ziele wie Nahrungsmittel-Konzerne und Pipeline-Betreiber anzugreifen. Allerdings steht hier vor allem ein schneller, hoher finanzieller Gewinn über das Lösegeld im Mittelpunkt. Entsprechend dürfte dieser Bereich nur in Ausnahmefällen von dem neuen Kopfgeld-Programm betroffen sein. Anders sieht es hingegen bei Fällen wie dem SolarWinds-Hack aus, als Angreifer - die wahrscheinlich mit staatlichen Organisationen Russlands in Verbindung stehen - über eine Supply-Chain-Attacke zahlreiche große Unternehmensnetzwerke infiltrierten.
Darknet-Kontaktseite der USA
Kontakt via Darknet
Bei Attacken im digitalen Raum ist es äußerst schwierig, einzig anhand der Taten selbst Belege für die Identität der Täter zu finden. In der Regel hat man es hier mit Indizien zu tun, die sich aus der Sprache im Quellcode, den eingesetzten Programmiertechniken und ähnlichen Hinweisen ergeben.Um Täter auch juristisch Dingfest machen zu können, bedarf es daher zusätzlicher Informationen - wie eben Aussagen von Zeugen oder auch zugespielte Unterlagen. Belohnungen von mehreren Millionen Dollar dürften hier durchaus ein ordentlicher Anreiz sein, entsprechende Informationen durchzustecken. Das US-Außenministerium hat dafür auch eine eigene Webseite im Darknet eingerichtet, über die Hinweisgeber sicher Kontakt aufnehmen können. Erreichbar ist diese beispielsweise über den Tor-Browser unter der Adresse:
he5dybnt7sr6cm32xt77pazmtm65flqy6irivtflruqfc5ep7eiodiad.onion
Download Tor Browser Download - Privater Webbrowser für Windows Siehe auch:
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