AMD Zen 4: Ryzen 6000-CPUs mit 16 Kernen und 170 Watt erwartet
Die Ende 2022 erwarteten AMD Ryzen 6000-Prozessoren mit Zen-4-Architektur sollen mit maximal 16 Rechenkernen arbeiten. Der neue AM5-Sockel und die 5nm-Fertigung dürften den "Raphael"-CPUs allerdings zu einer höheren Leistungsaufnahme von bis zu 170 Watt verhelfen.
Obwohl die Markteinführung der neuen Ryzen 6000-Baureihe frühestens im vierten Quartal 2022 erwartet wird, verdichten sich die Gerüchte um erste technische Details und Leistungswerte. Schenkt man den oftmals gut informierten Leakern ExecutableFix und Patrick Schur Vertrauen, dann könnten die AMD Desktop-Prozessoren auch in den nächsten Jahren mit einem Maximum von 16 Kernen auftreten. Bis dato hielten sich Gerüchte aufrecht, nach denen der US-amerikanische Chiphersteller den durch die 5nm-Fertigung neu gewonnenen Platz für bis zu 24 Kerne nutzen könnte.
Wie Patrick Schur weiter ausführt, sollen AMDs "Raphael"-Prozessoren nach aktuellem Stand mit TDP-Konfigurationen von 65, 95 und 105 Watt sowie 120 und 170 Watt erscheinen. Handelt es sich hierbei um die Basis-Leistungsaufnahme, könnten die kommenden Spitzenmodelle der Ryzen 6000-Serie im Boost-Takt über 200 Watt erreichen und sich somit Intel annähern, die schon jetzt ihre CPUs von 125 Watt sporadisch auf bis zu 250 Watt anheben. Noch vor der Markteinführung der neuen Zen-4-Chips Ende 2022 wird im nächsten Jahr die Auslieferung des AM5-Sockels in Kombination mit der DDR5-Technologie erwartet.
Siehe auch:
In der Spitze könnte AMD bald sogar die 230-Watt-Marke überschreiten
Neben dieser Limitierung sprechen die Insider über die Thermal Design Power (TDP) der kommenden Ryzen 6000-CPUs. Während die aktuellen 16-Kerner der Zen-3-Familie dauerhaft maximal 105 Watt verbrauchen, soll die neue Generation bis zu 170 Watt ermöglichen. Fraglich bleibt, ob hierbei eine denkbare Spitze oder die stetige Leistungsaufnahme angegeben wurden. Aktuelle Flaggschiffe, wie der AMD Ryzen 9 5950X oder Ryzen 9 5900X, können zeitweilig bereits jetzt mit bis zu 142 Watt umgehen. AMD bezeichnet diesen Wert als Package Power Target (PPT).Wie Patrick Schur weiter ausführt, sollen AMDs "Raphael"-Prozessoren nach aktuellem Stand mit TDP-Konfigurationen von 65, 95 und 105 Watt sowie 120 und 170 Watt erscheinen. Handelt es sich hierbei um die Basis-Leistungsaufnahme, könnten die kommenden Spitzenmodelle der Ryzen 6000-Serie im Boost-Takt über 200 Watt erreichen und sich somit Intel annähern, die schon jetzt ihre CPUs von 125 Watt sporadisch auf bis zu 250 Watt anheben. Noch vor der Markteinführung der neuen Zen-4-Chips Ende 2022 wird im nächsten Jahr die Auslieferung des AM5-Sockels in Kombination mit der DDR5-Technologie erwartet.
Siehe auch:
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