Corona-Produktion bei Samsung & Co:
Arbeiter übernachten in Werken
Samsung lässt einen Großteil seiner Smartphones und diverse andere Elektronikprodukte in Vietnam fertigen. Aufgrund der dort steigenden Corona-Zahlen ergreift man jetzt ungewöhnliche Maßnahmen, um die Mitarbeiter vor Covid-19 zu schützen.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg berichtet, versuchen die Elektronikhersteller und die Regierungen bestimmter vietnamesischer Regionen, die Mitarbeiter wichtiger Zulieferer und Elektronikhersteller vor dem Coronavirus zu schützen, indem sie sie in den jeweiligen Werken übernachten lassen. Gleichzeitig geht es natürlich vor allem darum, Produktionsausfälle zu verhindern.
Neben Etagenbetten und einfache Bambusmatten setzt man auch auf Zelte, die in Hallen und anderen großen Räumen aufgestellt werden, um die Mitarbeiter dort übernachten zu lassen. Mitarbeiter, die nach einer gewissen Zeit außerhalb der Werke wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, müssen außerdem für einige Tage in Quarantäne und werden während dieser Zeit ebenfalls in den Werken in Zelten untergebracht.
Die Einrichtung der Übernachtungsstätten erfolgt zum Großteil auf Anordnung der Behörden, die so die Ausbreitung des Coronavirus unter den Arbeitern der Elektronikwerke verhindern wollen. Die Regierung hat außerdem begonnen, die Mitarbeiter der großen Elektronikhersteller bei der Verteilung von Impfstoffen zu priorisieren, so dass rund 400.000 Dosen allein in zwei Provinzen nur für die Mitarbeiter von Samsung und anderen Elektronikproduzenten reserviert wurden.
Da der Platz an den Standorten nicht ausreicht, um die zahlreichen Mitarbeiter gleichzeitig dort übernachten zu lassen, setzt man auf Rotation. Auf Anordnung der Behörden schlafen die Mitarbeiter in Gruppen jeweils für 15 Tage in den Werken, bevor eine andere Gruppe einzieht. Bei jedem Wechsel erfolgt eine erneute Testung auf Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus und seine Varianten.
Zelte und Etagenbetten
Insgesamt sollen mindestens 175.000 Menschen, die für Samsung, Apple, deren Zulieferer und andere Firmen tätig sind, die Werke der Unternehmen nicht mehr verlassen, um so den Kontakt zur Außenwelt so gering wie möglich zu halten. Um dies zu gewährleisten, haben die Arbeitgeber Übernachtungsmöglichkeiten eingerichtet.Neben Etagenbetten und einfache Bambusmatten setzt man auch auf Zelte, die in Hallen und anderen großen Räumen aufgestellt werden, um die Mitarbeiter dort übernachten zu lassen. Mitarbeiter, die nach einer gewissen Zeit außerhalb der Werke wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, müssen außerdem für einige Tage in Quarantäne und werden während dieser Zeit ebenfalls in den Werken in Zelten untergebracht.
Die Einrichtung der Übernachtungsstätten erfolgt zum Großteil auf Anordnung der Behörden, die so die Ausbreitung des Coronavirus unter den Arbeitern der Elektronikwerke verhindern wollen. Die Regierung hat außerdem begonnen, die Mitarbeiter der großen Elektronikhersteller bei der Verteilung von Impfstoffen zu priorisieren, so dass rund 400.000 Dosen allein in zwei Provinzen nur für die Mitarbeiter von Samsung und anderen Elektronikproduzenten reserviert wurden.
Da der Platz an den Standorten nicht ausreicht, um die zahlreichen Mitarbeiter gleichzeitig dort übernachten zu lassen, setzt man auf Rotation. Auf Anordnung der Behörden schlafen die Mitarbeiter in Gruppen jeweils für 15 Tage in den Werken, bevor eine andere Gruppe einzieht. Bei jedem Wechsel erfolgt eine erneute Testung auf Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus und seine Varianten.
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