US-Militär plant Frachtraketen, die jeden Ort in 90 Minuten erreichen
Die Anwendungsgebiete von Raketen sind derzeit recht übersichtlich: Entweder man schießt Sachen ins All oder schießt sie auf Feinde. Doch das US-Militär will nun einen weiteren Punkt ausloten und vielleicht sogar umsetzen, nämlich Raketen als Transportmittel.
Neu ist diese Idee natürlich nicht, doch bisher fehlte dafür jegliche Technologie. Denn natürlich muss man kein Genie sein, um auf diese Idee zu kommen, dass man raketenbetrieben Transporte nicht nur vertikal, also ins Weltall, durchführt, sondern auch horizontal fliegt, um Orte auf der Erde möglichst schnell zu erreichen.
Man muss an dieser Stelle gar nicht lange erklären, warum das bisher nicht möglich oder sinnvoll war (von nachhaltig erst gar nicht zu reden). Doch seit kurzem ist wieder Bewegung in der Sache, denn Weltraum-Unternehmen wie SpaceX zeigen, dass wiederverwertbare Raketen alles andere als Science-Fiction sind.
Dieser Ansicht ist man auch beim US-Militär: Denn wie Ars Technica berichtet, hat die US Air Force in einem Gespräch mit Journalisten verraten, dass man das mittlerweile für ein realistisches Szenario hält: "Diese Idee gibt es schon seit den Anfängen der Raumfahrt", sagte Dr. Greg Spanjers, Rocket Cargo Program Manager bei den US-Luftstreitkräften. Das war schon immer eine faszinierende Idee. Wir haben es etwa alle zehn Jahre in Betracht gezogen, aber es hat nie wirklich Sinn ergeben. Der Grund, warum wir es jetzt tun, ist, dass es so aussieht, als hätte die Technologie die gute Idee nun eingeholt."
Das Wie will die Air Force weitgehend den privaten Unternehmen überlassen. Oder besser gesagt aus heutiger Sicht: dem Unternehmen. Denn eine Nutzlast von an die 100 Tonnen schafft derzeit (oder demnächst) nur das Starship von SpaceX. Spanjers sagte, dass man mit SpaceX und Blue Origin darüber gesprochen habe, aber auch noch einigen mehr. Man möchte auch andere ermuntern, sich des Themas anzunehmen.
Man muss an dieser Stelle gar nicht lange erklären, warum das bisher nicht möglich oder sinnvoll war (von nachhaltig erst gar nicht zu reden). Doch seit kurzem ist wieder Bewegung in der Sache, denn Weltraum-Unternehmen wie SpaceX zeigen, dass wiederverwertbare Raketen alles andere als Science-Fiction sind.
Dieser Ansicht ist man auch beim US-Militär: Denn wie Ars Technica berichtet, hat die US Air Force in einem Gespräch mit Journalisten verraten, dass man das mittlerweile für ein realistisches Szenario hält: "Diese Idee gibt es schon seit den Anfängen der Raumfahrt", sagte Dr. Greg Spanjers, Rocket Cargo Program Manager bei den US-Luftstreitkräften. Das war schon immer eine faszinierende Idee. Wir haben es etwa alle zehn Jahre in Betracht gezogen, aber es hat nie wirklich Sinn ergeben. Der Grund, warum wir es jetzt tun, ist, dass es so aussieht, als hätte die Technologie die gute Idee nun eingeholt."
In 90 Minuten um die Welt
Grundsätzlich, so Spanjers, ist die Idee simpel: "Eine Rakete kann die Welt in 90 Minuten umrunden, ein Flugzeug nicht." Die Air Force wird auch knapp 50 Millionen Dollar investieren, um herauszufinden, ob und wie man kommerzielle Raumfahrt- und Raketensysteme für diese Art des Transports um- bzw. aufrüsten könnte. 50 Millionen Dollar sind nicht besonders viel, das Jahresbudget der Air Force beträgt satte 200 Milliarden Dollar.Das Wie will die Air Force weitgehend den privaten Unternehmen überlassen. Oder besser gesagt aus heutiger Sicht: dem Unternehmen. Denn eine Nutzlast von an die 100 Tonnen schafft derzeit (oder demnächst) nur das Starship von SpaceX. Spanjers sagte, dass man mit SpaceX und Blue Origin darüber gesprochen habe, aber auch noch einigen mehr. Man möchte auch andere ermuntern, sich des Themas anzunehmen.
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