Nach 30 Jahren: NASA sendet zwei Sonden zur Venus, sucht Leben
Derzeit sind die Augen der am Weltraum interessierten Öffentlichkeit auf den Mars gerichtet. Dort finden derzeit spektakuläre Missionen statt, dazu kommen auch die Pläne zu einem bemannten Mars-Flug. Doch nun rückt auch der andere Erdnachbar wieder in den Fokus: die Venus.
Denn die NASA hat in der Nacht auf heute bekannt gegeben, dass man gleich zwei neue Venus-Missionen durchführen wird. Die zwei Roboter-Missionen tragen die Name Davinci+ und Veritas und wurden aus vier Vorschlägen im Discovery Program der NASA ausgewählt. Dieses ist für kleinere Forschungsmissionen zuständig und muss mit einem verhältnismäßig kleinen Budget von rund 500 Millionen Dollar auskommen.
NASA-Chef Bill Nelson sagte dazu: "Diese beiden Schwestermissionen zielen beide darauf ab, zu verstehen, wie die Venus zu einer infernoartigen Welt wurde, die in der Lage ist, Blei an der Oberfläche zu schmelzen. Sie bieten der gesamten Wissenschaftsgemeinschaft die Chance, einen Planeten zu erforschen, auf dem wir seit mehr als 30 Jahren nicht mehr waren."
Davinci+ soll 2029 starten und wird die Venus umrunden, um Fotos der Planetenoberfläche zu schießen und Messungen durchzuführen, schließlich wird eine Sonde gestartet, die die Atmosphäre des Planeten untersuchen wird.
Das gesteigerte Interesse an der Venus hat mit jüngsten Funden von Monophosphan zu tun: Dieses dürfte sich nicht in der Atmosphäre der Venus befinden, denn es ist ein Hinweis auf Mikroorganismen. Davinci+ soll die Frage klären, denn rund um den Fund von Monophosphan gab es auch Kontroversen.
Bereits 2028 soll Veritas zur Venus aufbrechen, diese Sonde wird sich im Orbit platzieren und soll eine längere Beobachtung der Planetenoberfläche durchführen - ähnlich wie es die Sonde Magellan zwischen 1989 und 1994 gemacht hat. Veritas hat allerdings einen klarer definierten Fokus: Mit einem so genannten Synthetic Aperture Radar (SAR) soll eine 3D-Rekonstruktionen der Topographie erstellt werden, damit will die NASA herausfinden, "ob Prozesse wie Plattentektonik und Vulkanismus auf der Venus noch aktiv sind".
NASA-Chef Bill Nelson sagte dazu: "Diese beiden Schwestermissionen zielen beide darauf ab, zu verstehen, wie die Venus zu einer infernoartigen Welt wurde, die in der Lage ist, Blei an der Oberfläche zu schmelzen. Sie bieten der gesamten Wissenschaftsgemeinschaft die Chance, einen Planeten zu erforschen, auf dem wir seit mehr als 30 Jahren nicht mehr waren."
Davinci+ soll 2029 starten und wird die Venus umrunden, um Fotos der Planetenoberfläche zu schießen und Messungen durchzuführen, schließlich wird eine Sonde gestartet, die die Atmosphäre des Planeten untersuchen wird.
Das gesteigerte Interesse an der Venus hat mit jüngsten Funden von Monophosphan zu tun: Dieses dürfte sich nicht in der Atmosphäre der Venus befinden, denn es ist ein Hinweis auf Mikroorganismen. Davinci+ soll die Frage klären, denn rund um den Fund von Monophosphan gab es auch Kontroversen.
Bereits 2028 soll Veritas zur Venus aufbrechen, diese Sonde wird sich im Orbit platzieren und soll eine längere Beobachtung der Planetenoberfläche durchführen - ähnlich wie es die Sonde Magellan zwischen 1989 und 1994 gemacht hat. Veritas hat allerdings einen klarer definierten Fokus: Mit einem so genannten Synthetic Aperture Radar (SAR) soll eine 3D-Rekonstruktionen der Topographie erstellt werden, damit will die NASA herausfinden, "ob Prozesse wie Plattentektonik und Vulkanismus auf der Venus noch aktiv sind".
"Was zur Hölle ist auf der Venus passiert?"
Letztlich verfolgen beide Missionen dasselbe Ziel, nämlich herauszufinden, ob auf der Venus Leben möglich war oder ist. "Die Venus ist näher an der Sonne, sie ist jetzt ein heißes Gewächshaus, aber früher war das vielleicht anders", sagte Thomas Wagner, Chef des Discovery-Programms der NASA gegenüber The Verge. "Da die Venus in der habitablen Zone liegt, wollen wir wissen, was zur Hölle auf der Venus passiert ist."
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