Mehr parallele Verbindungen:
Hohle Glasfaser bewährt sich im Praxistest
Es steht Glasfasern gut zu Gesicht, wenn sie im Inneren hohl sind. Das zeigen jüngste Experimente des britischen Telekommunikationskonzerns BT. Dieser sucht aktuell nach besseren Leitungen für den Backbone seiner Mobilfunknetze.
Die neuen Glasfasern werden von einem Unternehmen namens Lumenisity hergestellt. Dieses wirbt damit, dass seine Kabel vor allem in Anwendungen, die auf niedrige Latenzen angewiesen sind, besondere Vorteile mit sich bringen. Und die hohlen Fasern scheinen hier tatsächlich gute Ergebnisse zu bringen - bis zu 50 Prozent Performance-Vorteil werden versprochen, berichtet ZDNet.
Im Inneren der Glasfaser befindet sich hier einfach ein Loch, das mit Luft gefüllt ist. Etwas komplizierter ist also nur die Herstellung, während im Einsatz nicht darauf geachtet werden muss, dass beispielsweise ein geschlossenes Vakuum bewahrt wird. Der große Vorteil besteht darin, dass in der hohlen Faser eine wesentlich größere Fläche zur Verfügung steht, an der Lichtstrahlen über Reflexionen durch das Kabel geleitet werden können. So lassen sich mehr Verbindungen parallel betreiben.
In der Theorie klangen die hohlen Fasern entsprechend gut. Ob sie sich allerdings in der Praxis bewähren, musste sich auch zeigen. Immerhin geht es hier auch darum, dass die Fasern bestimmten Belastungen standhalten. "Wir haben alle möglichen Sachen mit den Glasfasern angestellt, wir haben sie in den Ofen gepackt, sie geschüttelt und sie in Kabel geschoben", erklärte Andrew Lord, der die zuständige Forschungsabteilung BTs leitet. Die Ergebnisse seien in allen Bereichen ziemlich gut gewesen, so dass einem Einsatz in der Zukunft kaum noch etwas im Wege stehen dürfte.
Im Inneren der Glasfaser befindet sich hier einfach ein Loch, das mit Luft gefüllt ist. Etwas komplizierter ist also nur die Herstellung, während im Einsatz nicht darauf geachtet werden muss, dass beispielsweise ein geschlossenes Vakuum bewahrt wird. Der große Vorteil besteht darin, dass in der hohlen Faser eine wesentlich größere Fläche zur Verfügung steht, an der Lichtstrahlen über Reflexionen durch das Kabel geleitet werden können. So lassen sich mehr Verbindungen parallel betreiben.
Anbindung vieler 5G-Sender
Die BT will die Kabel vor allem für den Backbone der neuen 5G-Netze zum Einsatz bringen. Denn diese können insbesondere in urbanen Regionen enorme Geschwindigkeiten erreichen. Dafür müssen aber viele Basisstationen in einem engmaschigen Netz installiert werden, die dann allesamt eine schnelle Anbindung mit geringen Latenzen benötigen.In der Theorie klangen die hohlen Fasern entsprechend gut. Ob sie sich allerdings in der Praxis bewähren, musste sich auch zeigen. Immerhin geht es hier auch darum, dass die Fasern bestimmten Belastungen standhalten. "Wir haben alle möglichen Sachen mit den Glasfasern angestellt, wir haben sie in den Ofen gepackt, sie geschüttelt und sie in Kabel geschoben", erklärte Andrew Lord, der die zuständige Forschungsabteilung BTs leitet. Die Ergebnisse seien in allen Bereichen ziemlich gut gewesen, so dass einem Einsatz in der Zukunft kaum noch etwas im Wege stehen dürfte.
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