Hohle Glasfaser: Microsoft übernimmt britischen Anbieter Lumenisity
Microsoft hat die Übernahme eines weiteren Konzerns bekannt gegeben. Der Aufkauf des britischen Start-ups Lumenisity gibt den Redmondern Zugang zu hohlen Glasfaserkabeln. Hiermit könnte Microsoft seine Cloud-Infrastruktur weiter ausbauen und optimieren.
Lumenisity stellt Glasfasern her, die im Inneren hohl sind. Die Hohlfasern (HCF) sind im Inneren mit Luft gefüllt. Obwohl die Herstellung komplizierter ist als die Produktion normaler Glasfaserkabel, bringt die Technologie einige Vorteile mit sich. Die Fläche zur Reflexion der Lichtstrahlen ist größer, sodass sich mehr Verbindungen parallel herstellen lassen. Zudem bewegt sich Licht in der Luft schneller, sodass die Geschwindigkeit erhöht wird.
Microsoft hat den britischen Anbieter Lumenisity übernommen
Nachdem Lumenisity ursprünglich 2017 gegründet wurde, hat das Redmonder Unternehmen Microsoft nun angekündigt, das Start-up aufzukaufen. Microsoft möchte die Technologien und die dazugehörigen Experten nutzen, um Innovationen im Bereich der Vernetzung und Infrastruktur voranzubringen. HCF-Produkte ermöglichen nicht nur schnelle, sondern auch zuverlässigere Netzwerke. Die Redmonder könnten Hohlfasern zukünftig einsetzen, um strengere Latenz- und Sicherheitsanforderungen der Kunden seiner Cloud-Dienste zu erfüllen.
Siehe auch: Mehr parallele Verbindungen: Hohle Glasfaser bewährt sich im Praxistest
Microsoft hat den britischen Anbieter Lumenisity übernommen
Nachdem Lumenisity ursprünglich 2017 gegründet wurde, hat das Redmonder Unternehmen Microsoft nun angekündigt, das Start-up aufzukaufen. Microsoft möchte die Technologien und die dazugehörigen Experten nutzen, um Innovationen im Bereich der Vernetzung und Infrastruktur voranzubringen. HCF-Produkte ermöglichen nicht nur schnelle, sondern auch zuverlässigere Netzwerke. Die Redmonder könnten Hohlfasern zukünftig einsetzen, um strengere Latenz- und Sicherheitsanforderungen der Kunden seiner Cloud-Dienste zu erfüllen.
Bis zu 47 Prozent höhere Geschwindigkeit
Microsoft gibt an, dass Lumenisitys nächste HCF-Generation die Latenz und Datenrate signifikant verbessert, da Licht sich in HCF-Produkten 47 Prozent schneller ausbreitet als in normalem Quarzglas. Zudem ermöglicht die innere Struktur eine zuverlässigere Erkennung von Angriffen auf die Leitung. Neben den in Summe niedrigeren Kosten werden auch Signalverluste verringert und die Reichweite erhöht, ohne Repeater einsetzen zu müssen.Siehe auch: Mehr parallele Verbindungen: Hohle Glasfaser bewährt sich im Praxistest
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