Twitch startet "Hot Tubs"-Kategorie für freizügige Streams
Twitch reagiert auf den Trend, dass Kanalbetreiber sich freizügig in den "Hot Tubs Streams" zeigen. Nachdem zunächst den vornehmlich weiblichen Streamern die Option entzogen wurde, über Werbeeinblendungen Geld zu verdienen, gibt es jetzt eine Kehrtwende.
Denn Twitch stellt klar, dass die "Hot Tubs Streams" in keiner Weise gegen die Plattform-Richtlinien verstoßen und gibt ihnen eine eigene Kategorie: Ab sofort startet mit "Pools, Hot Tubs, and Beaches" eine neue Kategorie, in die Schöpfer streamen können, was sie wollen, und gibt damit Werbepartnern die Option, ihre Werbung von dieser Kategorie auszuschließen.
Neue Kategorie Pools, Hot Tubs, and Beaches
Dahinter steckt natürlich - wie könnte es auch anders sein - die Problematik, dass einige Werbepartner überhaupt nicht erfreut waren, mit vermeintlich anzüglichen Inhalten in Verbindung gebracht zu werden. Twitch hat nun damit einen Weg gefunden, beide Seiten glücklich zu machen.
Dass man zunächst mit dem Entzug der Werbung bei Hot Tubs-Stream reagiert hatte, sei ein Fehler gewesen. In einer Erklärung der Plattform, die auf Anfrage des Online-Magazins The Verge veröffentlicht wurde, heißt es: "Wir haben die betroffenen Schöpfer zu der Zeit nicht gewarnt, und wir hätten es tun sollen - unsere Schöpfer verlassen sich auf uns", sagte ein Sprecher. Twitch sagte, dass die Anzeigen auf Wunsch der Werbetreibenden ausgesetzt wurden und dass es jetzt mit einzelnen Schöpfern arbeitet, um "Anzeigen wiederherzustellen, wo es angemessen ist".
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Neue Kategorie Pools, Hot Tubs, and Beaches
Dahinter steckt natürlich - wie könnte es auch anders sein - die Problematik, dass einige Werbepartner überhaupt nicht erfreut waren, mit vermeintlich anzüglichen Inhalten in Verbindung gebracht zu werden. Twitch hat nun damit einen Weg gefunden, beide Seiten glücklich zu machen.
Dass man zunächst mit dem Entzug der Werbung bei Hot Tubs-Stream reagiert hatte, sei ein Fehler gewesen. In einer Erklärung der Plattform, die auf Anfrage des Online-Magazins The Verge veröffentlicht wurde, heißt es: "Wir haben die betroffenen Schöpfer zu der Zeit nicht gewarnt, und wir hätten es tun sollen - unsere Schöpfer verlassen sich auf uns", sagte ein Sprecher. Twitch sagte, dass die Anzeigen auf Wunsch der Werbetreibenden ausgesetzt wurden und dass es jetzt mit einzelnen Schöpfern arbeitet, um "Anzeigen wiederherzustellen, wo es angemessen ist".
Die Regeln werden sich nicht ändern
Twitch erklärte zudem, dass sich die Richtlinien, was auf der Plattform erlaubt ist und was nicht, nicht ändern werden. Das Unternehmen wird Leute nicht daran hindern, in Whirlpools oder Badekleidung zu streamen. Während sexuell anzügliche Inhalte weiterhin verboten sind, ist Kontext-gerechte Kleidung - wie Badeanzüge und Bikinis in einem Pool - erlaubt. "Von anderen als sexy empfunden zu werden, verstößt nicht gegen unsere Regeln, und Twitch wird keine Zwangsmaßnahmen gegen Frauen oder irgendjemanden in unserem Dienst wegen ihrer wahrgenommenen Attraktivität ergreifen", schrieb das Unternehmen in einem Blog-Post.Download Twitch-Desktop-App: Chat, Streams und Communities für Spieler
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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