Amazon macht Prime Now dicht, Blitzlieferung bleibt aber erhalten
Der Versandhändler Amazon bietet seit einer ganzen Weile seinen Prime Now genannten Dienst an. Dieser richtet sich an all jene, die ein Produkt mal ganz schnell brauchen. Doch intensiv wird das Angebot wohl nicht genutzt, denn Prime Now wird als eigenständige Marke aufgegeben.
Prime Now, das u. a. in Berlin und München verfügbar ist bzw. war, hatte als zentrales Argument ein zweistündiges Lieferfenster. Dabei konnte man zwar nur aus einem begrenzten Warenangebot wählen, das jeweilige Produkt wurde aber eben kurz nach Aufgabe der Bestellung geliefert. So eine Blitzzustellung ist vor allem dann praktisch, wenn im Büro der Toner ausgeht, aber dringend gebraucht wird, oder die Kaffeemaschine spontan das Zeitliche segnete.
Doch heute hat Amazon bekannt gegeben, dass Prime Now als eigenständige Marke und Plattform aufgegeben wird. Die grundsätzliche Funktionalität, also die schnelle bzw. kurzfristige Lieferung soll erhalten bleiben, sie wird aber in die Amazon-Hauptseite integriert.
Bis Ende des Jahres wird Prime Now als App und Seite aufgegeben. Bisher liegen dazu keine Informationen für Deutschland vor, es ist aber anzunehmen, dass Prime Now weltweit in der bisherigen Form aufgegeben wird. In seiner Mitteilung will der Konzern natürlich nichts von einem Fehlschlag wissen, die Realität dürfte aber eine andere sein.
Konkrete Zahlen von Amazon gibt es natürlich keine, aber vor bereits Jahren gab die Drogeriekette Rossmann ihre Zusammenarbeit mit Amazon auf und ließ damals ausrichten: "Diese spezielle Art der ultraschnellen Zustellung nach Bestellung wird von unseren Kunden nicht nachgefragt." Es ist deshalb durchaus anzunehmen, dass Prime Now nach wie vor kein besonders lukratives Geschäft ist.
Doch heute hat Amazon bekannt gegeben, dass Prime Now als eigenständige Marke und Plattform aufgegeben wird. Die grundsätzliche Funktionalität, also die schnelle bzw. kurzfristige Lieferung soll erhalten bleiben, sie wird aber in die Amazon-Hauptseite integriert.
Erlebnis soll "nahtloser" werden
Amazon schreibt dazu: "Prime Now hat sich zum Kundenliebling entwickelt und lockt Millionen von Prime-Mitgliedern auf der ganzen Welt mit ultraschneller Lieferung von Dingen des täglichen Bedarfs, Geschenken, Spielzeug, hochwertigen Lebensmitteln und mehr von Amazon und lokalen Geschäften." Man möchte das Erlebnis aber "nahtloser" gestalten und wird es deshalb in die Amazon-App bzw. Webseite integrieren.Bis Ende des Jahres wird Prime Now als App und Seite aufgegeben. Bisher liegen dazu keine Informationen für Deutschland vor, es ist aber anzunehmen, dass Prime Now weltweit in der bisherigen Form aufgegeben wird. In seiner Mitteilung will der Konzern natürlich nichts von einem Fehlschlag wissen, die Realität dürfte aber eine andere sein.
Konkrete Zahlen von Amazon gibt es natürlich keine, aber vor bereits Jahren gab die Drogeriekette Rossmann ihre Zusammenarbeit mit Amazon auf und ließ damals ausrichten: "Diese spezielle Art der ultraschnellen Zustellung nach Bestellung wird von unseren Kunden nicht nachgefragt." Es ist deshalb durchaus anzunehmen, dass Prime Now nach wie vor kein besonders lukratives Geschäft ist.
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