Keine Rückkehr zu alter Normalität:
Google spart durch Homeoffice
Der Suchmaschinenbetreiber Google hat in seinen Bilanzen nun entdeckt, welch enorme Einspar-Möglichkeiten es bringt, wenn man darauf verzichtet, dass alle möglichen Angestellten sich täglich auf den Weg ins Büro machen oder Events veranstalten.
Seit dem März letzten Jahres arbeiten inzwischen sehr viele Google-Beschäftigte von zuhause aus. Am Firmencampus und in den einzelnen Niederlassungen rund um die Welt sind nur noch Notbelegschaften anzutreffen. Das wird sich zukünftig zwar wieder ein Stück weit ändern, doch dürfte das Unternehmen aus den Zahlen der letzten Monate lernen und so manche jetzt noch notwendigen Regelungen fortführen, wenn die Pandemie im Gröbsten überwunden ist.
Das betrifft in diesem Fall nicht nur die Platzfrage, die aber durchaus auch eine Rolle spielt. Sowohl der eigentliche Google-Campus als auch zusätzliche Büros in der näheren Umgebung stehen in einer der teuersten Regionen der USA. Wenn man hier weniger Raum anmieten muss, spart man schon mal einiges ein. Hinzu kommt Googles bekannte Firmenkultur, bei der den Mitarbeitern insbesondere am Konzernsitz alle möglichen Dinge bereitgestellt werden - von einer guten Kantinen-Versorgung über Massage-Angebote bis hin zu ruhigen Rückzugsorten. Mitarbeiter, die zu Hause bleiben, nehmen solche Offerten nicht in Anspruch und reduzieren die Ausgaben.
Die Google-Mutter Alphabet bezifferte die Einsparungen aufgrund des Wegfalls von Events und des Verbleibs von Beschäftigten im Homeoffice auf 268 Millionen Dollar im letzten Quartal. In den Bilanzen des letzten Geschäftsjahres konnten die sogenannten Werbekosten sogar um 1,4 Milliarden Dollar gesenkt werden.
Das betrifft in diesem Fall nicht nur die Platzfrage, die aber durchaus auch eine Rolle spielt. Sowohl der eigentliche Google-Campus als auch zusätzliche Büros in der näheren Umgebung stehen in einer der teuersten Regionen der USA. Wenn man hier weniger Raum anmieten muss, spart man schon mal einiges ein. Hinzu kommt Googles bekannte Firmenkultur, bei der den Mitarbeitern insbesondere am Konzernsitz alle möglichen Dinge bereitgestellt werden - von einer guten Kantinen-Versorgung über Massage-Angebote bis hin zu ruhigen Rückzugsorten. Mitarbeiter, die zu Hause bleiben, nehmen solche Offerten nicht in Anspruch und reduzieren die Ausgaben.
Online-Alternativen bewähren sich
Weitere hohe Kosten lassen sich vermeiden, wenn die verschiedenen Events im Vergleich zu den Vor-Corona-Zeiten deutlich zurückgefahren werden. Promotion-Veranstaltungen zum Start neuer Smartphones beispielsweise kosten sehr viel Geld. Denn nicht nur die Anmietung der Lokalität und die Durchführung der Show sind teuer, auch das Einfliegen von Mitarbeitern und ihre Unterbringung in Hotels kostet eine Menge Geld. Online-Events funktionieren laut den Krisenerfahrungen ebenfalls gut und lassen sich für einen kleinen Bruchteil der Kosten durchführen.Die Google-Mutter Alphabet bezifferte die Einsparungen aufgrund des Wegfalls von Events und des Verbleibs von Beschäftigten im Homeoffice auf 268 Millionen Dollar im letzten Quartal. In den Bilanzen des letzten Geschäftsjahres konnten die sogenannten Werbekosten sogar um 1,4 Milliarden Dollar gesenkt werden.
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