Ransomware-Gruppe droht Apple mit Leak von Produkt-Bauplänen

Mit der Präsentation des neuen iMac ist Apple seit langem wieder einmal eine echte Überraschung gelungen. Und dies, obwohl eine Ransomware-Bande den Konzern mit Leaks erpressen wollte, wenn die geforderte Geldsumme nicht gezahlt wird. Eine Gruppe namens "REvil" verkündete im Vorfeld der gestrigen Apple-Veranstaltung, dass man an geheime Daten über kommende Produkte gekommen sei, berichtet das Magazin The Record. Die Schuld hierfür liege beim Auftragshersteller Quanta, der seine Systeme nicht hinreichend abgesichert habe. Von dort sollen diverse Unterlagen zu Computer-Systemen, die in der kommenden Zeit erscheinen sollen, gestohlen worden sein - nicht nur solche von Apple.

Die Erpresser veröffentlichten zur Untermauerung ihrer Behauptungen insgesamt 21 Screenshots, auf denen unter anderem technische Zeichnungen zu MacBooks zu sehen waren. Man drohte damit, die weitergehenden Dokumente über die fraglichen Produkte nach und nach zu veröffentlichen, wenn weder Quanta noch Apple bereit sind, dafür zu zahlen, dass diese weiterhin unter Verschluss bleiben. Ransomware: Drohung gegen Quanta und AppleDrohung der REvil-Erpresser An Apple wandten sich die REvil-Mitglieder, als Quanta entsprechende Forderungen zurückgewiesen hatte. Der Computerkonzern soll demnach bis zum 1. Mai eine Entscheidung treffen, anschließend wolle man die Unterlagen bei Nichtzahlung schrittweise ins Netz stellen. Von Quanta wurden für den gesamten Datenbestand 50 Millionen Dollar verlangt, wie viel man dann von den einzelnen Kunden forderte, ist nicht bekannt.

Daten teils sehr veraltet

Die Erpresser versuchten Druck damit auf­zu­bau­en, dass je ein Apple-Event be­vor­ste­he - allerdings fand dieses bereits gestern statt, so dass die Deadline am 1. Mai wenig Sinn ergibt. In den öffentlichen Drohungen verwies man außerdem stolz darauf, dass man Unterlagen zur Apple Watch und den MacBook-Modellen Air und Pro habe - die erst im Herbst Updates bekamen und jetzt gar nicht an der Reihe wären. Zu den gestern vorgestellten Systemen gab es hingegen keine Vorabhinweise. Entsprechend ist davon auszugehen, dass wohl auch Apple kaum zu Zahlungen bereit sein wird.

Wie es bei den anderen betroffenen Unternehmen aussieht, wird sich zeigen müssen. Laut REvil sollen zu dem Datenbestand auch Dokumente von Dell, HP, Amazon, Cisco, Lenovo, Microsoft und vielen anderen gehören. Etwas stutzig macht dabei, dass auch Unternehmen wie Blackberry und Sun Microsystems in der Liste auftauchen, die im besten Falle noch als Marke existieren - das kann darauf hindeuten, dass die gestohlenen Daten zum Teil schon ziemlich alt sind.

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