Kampf gegen Steam: Epic Games Store "verbrennt" jede Menge Geld

Der Epic Games Store ist Ende 2018 gestartet und die PC-Distributions­platt­form hatte und hat einen Hauptgegner: Steam. Dafür hat man zwei Waffen: das Verschenken von Spielen und auch exklusive Games. Und beides kostet Geld. Doch Epic hat mit roten Zahlen kein Problem. Der Rechtsstreit zwischen Apple und Epic ist derzeit voll im Gange oder besser gesagt bereiten sich beide Unternehmen auf eine womöglich langwierige gerichtliche Aus­ei­n­an­der­set­zung vor. Das bedeutet auch, dass diverse Dokumente vorgelegt werden, diese sind teilweise auch für die Öffentlichkeit einsehbar. Und das heißt, dass diverse bisher unbe­kannte Details ans Licht kommen. Zuletzt kam beispielsweise heraus, warum Apple sein iMessage nicht für Android öffnet bzw. anbietet.

Nun ist Epic Games an der Reihe: Denn der Herausforderer von Apple und auch Valve geht aggressiv gegen die bisherigen Platzhirsche vor. Im Fall von Apple ist es der mobile Store, bei Valve heißt der Konkurrent natürlich Steam. Epic lässt sich seinen seit 2018 laufenden Games Store auch viel Geld kosten, die Dokumente im Rechtsstreit mit Apple verraten nun Details dazu. Infografik: Der Epic Games Store in ZahlenDer Epic Games Store in Zahlen So kann man etwa erfahren, dass Epic alleine im Vorjahr 444 Millionen Dollar in Exklusiv-Deals gesteckt hat. Wie PC Gamer berichtet, sind das "Minimal-Garantien" für Spiele, die für ein Jahr nur im Epic Games Store und nicht auf Steam zu bekommen sind. Eine derartige Minimal-Garantie ist im Wesentlichen eine Art Vorschuss - so viel bekommen Entwickler auf alle Fälle, egal wie sich das Spiel tatsächlich verkauft.

Bis Ende 2020: 330 Mio. Dollar Minus

2019 und 2020 machte das unter dem Strich einen Verlust von 330 Millionen Dollar aus, bis Ende dieses Jahres soll diese Zahl auf rund 600 Millionen anwachsen - so die Schätzungen und Berechnungen von Apple. Die Kalifornier wollen damit im Wesentlichen zeigen, dass der Epic Games Store nicht mit dem iOS App Store vergleichbar ist. Laut Apple wird Epic bis 2027 brauchen, um diese Verluste auszugleichen.

Epic hat darauf auch bereits reagiert und sieht die Sache natürlich anders: Einerseits rechnet man damit, dass die Profitzone bereits 2023 erreicht werden kann, andererseits will man nicht von Verlieren des Geldes sprechen, sondern von Investieren. In Business-Sprech: "EGS (Epic Games Store) ist in seinem derzeitigen Umfang und Entwicklungsstadium noch nicht profitabel, da es seine Marketing- und Nutzerakquisitionskosten vorverlagert hat, um Marktanteile zu gewinnen."

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