Kampf gegen Food Waste: Too Good To Go-App kooperiert mit Netto
Die dänische Handelskette Netto und die Anti-Food-Waste-App Too Good To Go kündigen eine bundesweite Kooperation an. Ab dem 3. Mai sollen alle Filialen des Discounters in der App freigeschaltet werden und täglich Lebensmittel-Tüten zu einem Preis von 3,90 Euro anbieten.
Neben diversen Kooperationen mit regionalen Organisationen (z.B. Tafeln), versucht der Netto-Discounter mit dem "schwarzen Hund" die Lebensmittelverschwendung seiner 342 Märkte mit Hilfe der Too Good To Go-App weiter einzudämmen. Nach ersten Tests in einigen wenigen Filialen wird die Kooperation auf das gesamte Vertriebsgebiet in Deutschland ausgeweitet. Jeden Abend ab 20 Uhr sollen Tüten mit Lebensmitteln aus dem Netto-Sortiment angeboten werden, welche Kunden für einen Betrag von 3,90 Euro reservieren können.
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Die Kooperation zwischen Netto und Too Good To Go dürfte sich vor allem positiv auf App-Nutzer auswirken, die nicht in Großstädten, sondern in Randbezirken oder ländlichen Gebieten wohnen. Gerade hier ist die Dichte an teilnehmenden Händlern vergleichsweise gering, was sich mit der Aufnahme von über 340 Netto-Filialen ändern könnte. Derzeit ist Too Good To Go mit seiner App in 15 Ländern weltweit vertreten und verzeichnet in Deutschland über 6700 Partner, darunter Cafés, Restaurants, Supermärkte, Bäckereien und Hotels. Nach Angaben des Unternehmens nahmen hierzulande bereits fünf Millionen Menschen das Angebot der Anti-Food-Waste-App wahr.
Siehe auch:
Auf YouTube ansehenMehr als ein Drittel der Lebensmittel landet noch immer im Müll
"Lebensmittelverschwendung muss nicht sein. Vieles, was wir nicht mehr oder nicht mehr zum regulären Preis verkaufen können, kann problemlos gegessen werden", so Ingo Pankin, Geschäftsführer von Netto Deutschland. Wie Too Good To Go angibt, werden jährlich weiterhin etwa ein Drittel der weltweit für den menschlichen Verzehr hergestellten Lebensmittel verschwendet. Vor allem auch dann, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten wurde, viele Lebensmittel aber auch darüber hinaus zum Verzehr geeignet sind.Die Kooperation zwischen Netto und Too Good To Go dürfte sich vor allem positiv auf App-Nutzer auswirken, die nicht in Großstädten, sondern in Randbezirken oder ländlichen Gebieten wohnen. Gerade hier ist die Dichte an teilnehmenden Händlern vergleichsweise gering, was sich mit der Aufnahme von über 340 Netto-Filialen ändern könnte. Derzeit ist Too Good To Go mit seiner App in 15 Ländern weltweit vertreten und verzeichnet in Deutschland über 6700 Partner, darunter Cafés, Restaurants, Supermärkte, Bäckereien und Hotels. Nach Angaben des Unternehmens nahmen hierzulande bereits fünf Millionen Menschen das Angebot der Anti-Food-Waste-App wahr.
Siehe auch:
- Too Good To Go-App im App Store und bei Google Play
- Altgeräte sollen bald einfach im Supermarkt abgeben werden können
- Nächste Stufe: Amazon eröffnet kassenlosen Lebensmittel-Supermarkt
- BGH-Urteil: Gebühren bei Online-Zahlung mit PayPal & Co. zulässig
- E-Commerce explodiert: USA steht vor erstem Billionen-Umsatz-Jahr
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