Vodafone bekommt richtig viel Geld für seine Mobilfunk-Masten
Für die Mobilfunkbetreiber entwickelt sich die so genannte passive Infrastruktur zu einem hervorragenden Geschäft. Und das zieht Anleger an, die ebenso profitieren wollen. Der Börsengang der Masten-Tochter Vodafones wurde so zum Selbstläufer.
Als der Mutterkonzern seine Subfirma Vantage Towers jetzt an die Börse brachte, spülten die ausgegebenen Aktien immerhin direkt 2,3 Milliarden Euro in die Kassen. Vodafone will das Geld in erster Linie einsetzen, um Schulden zu tilgen. Das allerdings dient vor allem auch dem Zweck wieder mehr Spielraum zu bekommen, wenn man den Ausbau der neuen 5G-Infrastruktur fortsetzt.
In den letzten Jahren sind immer mehr Mobilfunkbetreiber dazu übergegangen, ihre Masten in eigene Tochtergesellschaften auszulagern. Diesen zahlt man dann Miete, was für das Unternehmen selbst schonmal bilanztechnische und steuerliche Vorteile bringen kann. Darüber hinaus kann man die Masten dann natürlich auch noch gesondert an die Börse bringen, wo sie als lohnenswerte Anlage angesehen werden.
Vantage Towers betreibt derzeit in verschiedenen europäischen Ländern um die 80.000 Mobilfunkmasten. Die meisten davon stehen in Deutschland. Nicht immer hängt nur die Technik Vodafones an den Anlagen. Auch andere Netzbetreiber können sich hier mit einmieten und ihre Antennen aufhängen. Teilweise werden die Türme auch von anderen Anwendern mitgenutzt, um beispielsweise Richtfunkanlagen aufzuhängen. Zukünftig will das Unternehmen nicht nur den Bestand verwalten, sondern möglichst durch die Übernahme anderer Mastenbetreiber expandieren.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
In den letzten Jahren sind immer mehr Mobilfunkbetreiber dazu übergegangen, ihre Masten in eigene Tochtergesellschaften auszulagern. Diesen zahlt man dann Miete, was für das Unternehmen selbst schonmal bilanztechnische und steuerliche Vorteile bringen kann. Darüber hinaus kann man die Masten dann natürlich auch noch gesondert an die Börse bringen, wo sie als lohnenswerte Anlage angesehen werden.
Gute Mieter
Denn mit der passiven Infrastruktur wird man zwar nie einen überraschenden Geldsegen bekommen, aber eine stabile Rendite über lange Zeit. Denn naturgemäß hat man mit den Netzbetreibern sehr langfristige Mieter auf den Bauwerken. Es ist kaum zu befürchten, dass diese sich plötzlich einen neuen Standort suchen und einige hundert Meter weiter umziehen.Vantage Towers betreibt derzeit in verschiedenen europäischen Ländern um die 80.000 Mobilfunkmasten. Die meisten davon stehen in Deutschland. Nicht immer hängt nur die Technik Vodafones an den Anlagen. Auch andere Netzbetreiber können sich hier mit einmieten und ihre Antennen aufhängen. Teilweise werden die Türme auch von anderen Anwendern mitgenutzt, um beispielsweise Richtfunkanlagen aufzuhängen. Zukünftig will das Unternehmen nicht nur den Bestand verwalten, sondern möglichst durch die Übernahme anderer Mastenbetreiber expandieren.
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