Projekt Artemis: Nasa holt sich Nokia mit an Bord für LTE auf dem Mond
Die Nasa hat nun Verträge im Gesamtwert von rund 400 Millionen US-Dollar vergeben und so den nächsten Schritt für die neue Mond-Mission eingeläutet. Dazu gehört auch, dass Netzwerkausrüster Nokia ein 4G-Netz auf dem Mond aufbauen soll.
Statt schnelles Internet an jeder Milchkanne in Deutschland wird es damit wohl in absehbarer Zeit zumindest 4G auf dem Mond geben. Das hat die Nasa heute in einer Pressekonferenz bestätigt, bei der die nächsten Schritte für Mond- und Mars-Mission der USA vorgestellt wurden. Dabei ging es um insgesamt zehn ausgewählte Projekte, die laut Nasa die Entwicklung von Technologien für die Mondoberfläche in den Bereichen Ressourcennutzung, Energieerzeugung und -speicherung und Kommunikation unterstützen.
Das Thema Kommunikation wird dabei in die Hände von Nokia gelegt: Für den LTE-Ausbau auf dem Mond hat der Netzwerkausrüster jetzt einen 14,1 Millionen Dollar schweren Auftrag der Nasa erhalten. Der Vertrag wird dabei mit dem US-Tochterunternehmen "Nokia of America Corporation" geschlossen.
Zuvor war schon klar, dass sich die Nasa nicht für eine Vergabe an ein aus China stammendes Unternehmen wie Huawei entscheiden wird, denn die Auftragsvergabe erfolgt nur an Firmen, die ihren Sitz in den USA haben - und keine Mutterkonzerne in Ländern, zu denen das Verhältnis angespannt ist.
Die künftigen Astronauten müssen in jeder Phase des Projekts schnell und einfach miteinander kommunizieren können, daher hat man sich für ein Mobilfunknetz entschieden.
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Das Thema Kommunikation wird dabei in die Hände von Nokia gelegt: Für den LTE-Ausbau auf dem Mond hat der Netzwerkausrüster jetzt einen 14,1 Millionen Dollar schweren Auftrag der Nasa erhalten. Der Vertrag wird dabei mit dem US-Tochterunternehmen "Nokia of America Corporation" geschlossen.
Zuvor war schon klar, dass sich die Nasa nicht für eine Vergabe an ein aus China stammendes Unternehmen wie Huawei entscheiden wird, denn die Auftragsvergabe erfolgt nur an Firmen, die ihren Sitz in den USA haben - und keine Mutterkonzerne in Ländern, zu denen das Verhältnis angespannt ist.
2024 geht es los
Im Rahmen des Artemis-Programms plant die Nasa, im Jahr 2024 die erste Frau und den nächsten Mann auf die Mondoberfläche zu schicken. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts soll zudem eine Mondbasis gebaut werden, die der Forschung dienen und zudem das Hauptaugenmerk auf Nachhaltigkeit legen soll. Von dort aus will die Nasa dann den "nächsten großen Sprung" vorbereiten - die Erforschung des Mars durch den Menschen. Dafür ist das Thema Kommunikation essenziell.Die künftigen Astronauten müssen in jeder Phase des Projekts schnell und einfach miteinander kommunizieren können, daher hat man sich für ein Mobilfunknetz entschieden.
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