Display-Probleme: Apple verlängert Gratis-Reparatur für MacBook Pro

Fehlerhafte MacBook Pro-Modelle (13 Zoll) aus dem Jahr 2016 werden von Apple weiterhin kostenlos repariert, sollten sie Ausfälle der Display-Hintergrundbeleuchtung aufweisen. Der Hersteller verlängerte das Ser­vice­pro­gramm um ein Jahr, lässt jedoch eine Erweiterung vermissen.
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Das unter dem Namen "Flexgate" bereits Anfang 2019 aufgetauchte Problem beschreibt die Anfälligkeit zu kurz geratener Flachbandkabel, die das Mainboard des MacBook Pro (Late 2016) mit den jeweiligen Bildschirmen verbinden. Wird dieses im Laufe der Zeit durch Ver­schleiß beschädigt, kann die Hintergrundbeleuchtung der Displays ungleichmäßig wirken oder gänzlich ausfallen. Für betroffene 13-Zoll-Geräte in den Varianten mit zwei oder vier Thunderbolt 3-Anschlüssen bietet Apple seit geraumer Zeit ein Austauschprogramm an und verlängert dieses ab sofort um ein weiteres Jahr.
MacBook Pro 2018Das alte 2016er-Kabel... MacBook Pro 2018...und das längere der 2018er-Modelle.

Kostenlose Reparatur auch fünf Jahre nach dem Erstkauf

Bislang galt das Programm "für qualifizierten MacBook Pro-Modelle für vier Jahre nach dem ersten Kauf des Geräts im Einzelhandel bzw. für drei Jahre ab dem Startdatum des Pro­gramms, je nachdem, welcher Zeitraum länger ist". Der Zeitraum ab Erstkauf wird auf den passenden Support-Webseiten des Herstellers nun jedoch mit fünf Jahren angegeben, weshalb Apple und autorisierte Service Provider auch weiterhin eine kostenlose Reparatur anbieten. Obwohl sich auch Besitzer jüngerer MacBooks über selbiges Probleme beklagen, wurde das Serviceprogramm bisher nicht ausgeweitet.

Im Januar 2019 ging aus mehreren Berichten hervor, dass auch diverse MacBook Pro-Mo­del­le aus den Jahren 2017 und 2018 betroffen sein könnten. Zudem scheint das "Flexgate" nicht nur bei den kompakteren 13-Zoll-Displays festgestellt worden zu sein, sondern auch bei größeren 15-Zöllern selbiger Baureihe. Erst im späteren Verlauf des Jahres 2018 soll Apple die Flachbandkabel um zwei Millimeter verlängert haben, um dem Problem ent­ge­gen­zu­wir­ken. Das Unternehmen selbst spricht hingegen nur von einem "sehr kleinen Prozent­satz" an Geräten, die oben genanntes Verhalten aufweisen.

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