Parler: Pirate Bay-Gründer amüsiert sich über unfähige Betreiber
Das schnelle Ende der Social Media-Plattform Parler amüsiert den Gründer der Torrent-Seite The Pirate Bay doch sehr. Hier zeigt sich aus seiner Sicht, dass es deren Betreibern schlicht sowohl an Fähigkeiten als auch an Haltung mangelt.
Parler war als Plattform an den Start gegangen, auf der eine maximale Meinungsfreiheit garantiert werden sollte. In der Praxis lief dies wie so oft darauf hinaus, dass sich hier vor allem ein rechter Mob sammelte, der verhetzende und diskriminierende Tiraden gegen unerwünschte Menschen loswerden will. Das wird anderswo oft nicht geduldet, was die fraglichen Personen dann als Zensur anprangern.
Um Parler war es jedoch geschehen, als Amazon der Plattform die Cloud-Kapazitäten in seinen Datenzentren entzog und die Hosting-Verträge kündigte. "The Pirate Bay, die am stärksten zensierte Webseite der Welt, die von einigen Kids gestartet und von Leuten mit Alkohol-, Drogen- und Geldproblemen betrieben wurde, ist nach rund zwei Jahrzehnten immer noch online", kommentierte Pirate Bay-Mitbegründer Peter Sunde Kolmisoppi die Entwicklung.
Das Problem bestehe hier aus seiner Sicht schlicht darin, dass Betreiber zwar über Geld, aber weder über die nötigen Fähigkeiten noch die Haltung verfügen würden, eine solche Sache richtig durchzuziehen. Das zeigen diverse Aspekte an der Plattform. Sei es der Rückgriff auf einen großen Cloud-Anbieter oder auch die Tatsache, dass die Seite verifizierte Accounts anbot, die gegen einen Upload von Ausweiskopien bestätigt wurden. Die hochgeladenen Bilder gingen bei einem Hack Parlers verloren.
"Das Ironischste ist aber, dass die Feinde Pirate Bays nicht nur aus der US-Regierung, sondern auch aus vielen europäischen und der russischen Regierung bestanden. Vergleicht das mal mit Parlor/Gab, die vom derzeitigen US-Präsidenten unterstützt und wahrscheinlich vom russischen zumindest gemocht wurden", führte Sunde weiter aus.
Um Parler war es jedoch geschehen, als Amazon der Plattform die Cloud-Kapazitäten in seinen Datenzentren entzog und die Hosting-Verträge kündigte. "The Pirate Bay, die am stärksten zensierte Webseite der Welt, die von einigen Kids gestartet und von Leuten mit Alkohol-, Drogen- und Geldproblemen betrieben wurde, ist nach rund zwei Jahrzehnten immer noch online", kommentierte Pirate Bay-Mitbegründer Peter Sunde Kolmisoppi die Entwicklung.
"Das Ironischste ist aber, dass die Feinde Pirate Bays nicht nur aus der US-Regierung, sondern auch aus vielen europäischen und der russischen Regierung bestanden. Vergleicht das mal mit Parlor/Gab, die vom derzeitigen US-Präsidenten unterstützt und wahrscheinlich vom russischen zumindest gemocht wurden", führte Sunde weiter aus.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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