Denkleistung tracken: Apple Watch soll Demenz-Früherkennung leisten
Der US-Biotechnologiekonzern Biogen erforscht zusammen mit Apple die Möglichkeit, mit iPhone und Apple Watch einen Beitrag zur Früherkennung von Demenz leisten zu können. Die Theorie: Mit digitalen Biomarkern lässt sich die Denkleistung über Zeit überwachen.
Laut den Forschern erleben rund 15-20 Prozent der Erwachsenen schon ab einem Alter von über 65 Jahren leichte kognitive Beeinträchtigungen, englisch "Mild cognitive impairment" (MCI). Dabei beginnen Symptome oft nur sehr subtil und reichen von Aufmerksamkeitsschwächen bis zu Gedächtnisverlust. Das größte Problem: Bis der kognitive Verfall von Ärzten erkannt wird, dauert es oft Jahre.
"Die erfolgreiche Entwicklung digitaler Biomarker im Bereich der Hirngesundheit würde dazu beitragen, den erheblichen Bedarf an schnelleren Patientendiagnosen zu decken und Ärzte und Einzelpersonen in die Lage zu versetzen, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen", sagte Michel Vounatsos, CEO bei Biogen. Laut Jeff Williams, Chief Operating Officer von Apple, sei es mit solchen Biomarkern denkbar, "dass wir die kognitive Leistung einer Person besser verstehen, indem sie sich einfach mit ihrer Apple Watch und ihrem iPhone interagiert."
Apple und Biogen wollen aus der Apple Watch eine Demenz-Tracker machen
Können Smartwatch und Smartphone einen echten Beitrag zur Früherkennung von Demenz leisten? Mit dieser elementaren Fragestellung schicken sich Biogen und Apple an, in diesem Jahr eine "mehrjährige, beobachtende Forschungsstudie" zu starten. Während Apple sein Wissen rund um die technologischen Möglichkeiten einbringt, die Apple Watch und iPhone bieten, will Biogen sein Know-how auf dem Gebiet der Neurowissenschaft beisteuern.Laut den Forschern erleben rund 15-20 Prozent der Erwachsenen schon ab einem Alter von über 65 Jahren leichte kognitive Beeinträchtigungen, englisch "Mild cognitive impairment" (MCI). Dabei beginnen Symptome oft nur sehr subtil und reichen von Aufmerksamkeitsschwächen bis zu Gedächtnisverlust. Das größte Problem: Bis der kognitive Verfall von Ärzten erkannt wird, dauert es oft Jahre.
"Die erfolgreiche Entwicklung digitaler Biomarker im Bereich der Hirngesundheit würde dazu beitragen, den erheblichen Bedarf an schnelleren Patientendiagnosen zu decken und Ärzte und Einzelpersonen in die Lage zu versetzen, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen", sagte Michel Vounatsos, CEO bei Biogen. Laut Jeff Williams, Chief Operating Officer von Apple, sei es mit solchen Biomarkern denkbar, "dass wir die kognitive Leistung einer Person besser verstehen, indem sie sich einfach mit ihrer Apple Watch und ihrem iPhone interagiert."
Experten zeigen sich interessiert
Forschungsergebnisse belegen klar: Die Erkennung von Krankheiten im frühesten Stadium kann die Chance enorm erhöhen, diese effektiv behandeln zu können. Nora Super, Geschäftsführerin des Milken Institute Alliance to Improve Dementia Care ist in dieser Hinsicht sehr interessiert daran, was die beiden Unternehmen in der Studie ermitteln können: "diese Studie hat das Potenzial, transformative Wege zur Überwachung und Bewertung der Gehirngesundheit zu entdecken."
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