Brain Health: Samsung plant Dienst für Demenz-Früherkennung
Samsung will auf der CES 2026 erstmals zeigen, wie frühe Hinweise auf eine Demenzerkrankung anhand von Daten erkannt werden können, die bei der Nutzung von Smartphones und Smartwatches gesammelt werden. Unter dem Namen "Brain Health" will man entsprechende Features in künftigen Geräten bieten.
Laut dem koreanischen Wirtschaftsportal Chosun will Samsung auf einer begleitenden Veranstaltung anlässlich der Messe auch demonstrieren, wie ein neuer Dienst namens Brain Health Anzeichen für Demenz und Alzheimer vorab anhand von Smartphone- und Smartwatch-Daten erkennen soll. Entsprechende Forschungsergebnisse hatte man schon vor einigen Monaten präsentiert.
Nun nehmen die Pläne für eine Kommerzialisierung der Analyse der Hirngesundheit anhand von Nutzungsmustern mobiler Geräte offenbar konkrete Formen an. Samsung will dabei Schlafdaten, Sprachmuster und Bedienungsabläufe analysieren, um Veränderungen der kognitiven Fähigkeiten der Nutzer mobiler Geräte zu erkennen. Sollten tatsächlich Anzeichen für eine Demenzerkrankung festgestellt werden, soll Samsung Brain Health auch Empfehlungen für eine Behandlung oder Vorbeugung bieten können.
Zum aktuellen Zeitpunkt soll der neue Dienst bereits von Samsung zum Großteil fertig entwickelt sein, während man begonnen hat, in Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen eine klinische Prüfung der Funktionen durchzuführen. Noch steht allerdings nicht fest, wann der Dienst auf breiter Front eingeführt werden soll und unter welchen Bedingungen dies erfolgen kann.
Samsung versucht seit einiger Zeit die Gesundheits-Features seiner Smartphones, Smartwatches und anderer Geräte immer weiter auszubauen. Die Sensoren der Geräte bieten diverse Möglichkeiten zur Überwachung der Gesundheit und mithilfe der Nutzungsdaten lassen sich auch andere Szenarien wie eben die Demenzerkennung realisieren.
Siehe auch:
Brain Health soll rasch kommerzialisiert werden
Bei der Consumer Electronics Show 2026 Anfang Januar in Las Vegas plant Samsung einen großen Auftritt. Das Unternehmen wird dazu erstmals außerhalb des offiziellen Messegeländes eine gigantische eigene Ausstellung eröffnen, die alle Unternehmensbereiche des koreanischen Riesen repräsentieren wird. Dazu gehört auch, dass man wichtige Fortschritte aus Forschung und Entwicklung zeigen will.Laut dem koreanischen Wirtschaftsportal Chosun will Samsung auf einer begleitenden Veranstaltung anlässlich der Messe auch demonstrieren, wie ein neuer Dienst namens Brain Health Anzeichen für Demenz und Alzheimer vorab anhand von Smartphone- und Smartwatch-Daten erkennen soll. Entsprechende Forschungsergebnisse hatte man schon vor einigen Monaten präsentiert.
Nun nehmen die Pläne für eine Kommerzialisierung der Analyse der Hirngesundheit anhand von Nutzungsmustern mobiler Geräte offenbar konkrete Formen an. Samsung will dabei Schlafdaten, Sprachmuster und Bedienungsabläufe analysieren, um Veränderungen der kognitiven Fähigkeiten der Nutzer mobiler Geräte zu erkennen. Sollten tatsächlich Anzeichen für eine Demenzerkrankung festgestellt werden, soll Samsung Brain Health auch Empfehlungen für eine Behandlung oder Vorbeugung bieten können.
Zum aktuellen Zeitpunkt soll der neue Dienst bereits von Samsung zum Großteil fertig entwickelt sein, während man begonnen hat, in Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen eine klinische Prüfung der Funktionen durchzuführen. Noch steht allerdings nicht fest, wann der Dienst auf breiter Front eingeführt werden soll und unter welchen Bedingungen dies erfolgen kann.
Samsung versucht seit einiger Zeit die Gesundheits-Features seiner Smartphones, Smartwatches und anderer Geräte immer weiter auszubauen. Die Sensoren der Geräte bieten diverse Möglichkeiten zur Überwachung der Gesundheit und mithilfe der Nutzungsdaten lassen sich auch andere Szenarien wie eben die Demenzerkennung realisieren.
Zusammenfassung
- Samsung plant zur CES 2026 die Vorstellung des Dienstes 'Brain Health'
- Der Dienst soll frühe Anzeichen von Demenz durch Smartphone-Daten erkennen
- Analysiert werden Schlafdaten, Sprachmuster und Bedienungsabläufe der Nutzer
- Bei erkannten Demenzanzeichen sollen Behandlungs- und Vorbeugungsoptionen folgen
- Die Entwicklung ist weitgehend abgeschlossen, klinische Prüfungen laufen bereits
- Einführungszeitpunkt und genaue Bedingungen des Dienstes stehen bislang nicht fest
- Samsung erweitert kontinuierlich die Gesundheitsfunktionen seiner mobilen Geräte
Siehe auch:
- KI-Übersichten: Google blockiert Suchen nach Trump und Demenz
- Denkleistung tracken: Apple Watch soll Demenz-Früherkennung leisten
- Medizin-Studie: Apple Watch soll Hinweise auf Demenz erkennen können
- Kinect-Minispiele kommen bei der Demenztherapie zum Einsatz
- Forschung: Gerede über 'Digitale Demenz' ist Unsinn
Thema:
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