3D Sonic Generation 2: Qualcomm zeigt neuen Fingerabdruck-Sensor
Qualcomm hat die zweite Generation seines Fingerabdruck-Scanners auf Ultraschall-Basis veröffentlicht. Der neue Sensor soll wesentlich schneller und genauer arbeiten. Die Technologie soll noch Anfang 2021 in den ersten Geräten zu finden sein. Dazu könnte das Galaxy S21 gehören.
Aus der Ankündigung von Qualcomm (via GSMArena) geht hervor, dass die zweite Generation des "3D Sonic" genannten Fingerabdruck-Sensors eine 77 Prozent größere Scan-Fläche mit sich bringt. Während der alte Sensor-Bereich 4 x 9 Millimeter groß ist, bietet die neue Version eine Fläche von 8 x 8 Millimetern. Außerdem werden im Vergleich zum Vorgänger-Modell 70 Prozent mehr biometrische Daten erfasst. Der neue Fingerabdruck-Scanner soll 50 Prozent schneller als die erste Generation arbeiten. Der Sensor ist jetzt 0,2 Millimeter dünn.
Der Chip-Hersteller Qualcomm hat einen Fingerprint-Scanner auf Ultraschall-Basis vorgestellt
Obwohl Qualcomm die Ultraschall-Technologie als schnell und zuverlässig bewirbt, konnten die Konkurrenten in der Vergangenheit besser abschneiden. Die erste Generation des 3D Sonic-Sensors konnte nicht mit den Technologien von Huawei und OnePlus mithalten. Im Gegensatz zu Qualcomm haben die Hersteller auf optische Lösungen gesetzt. Wie sich der neue Sensor in der Praxis schlägt, bleibt abzuwarten.
Der Chip-Hersteller Qualcomm hat einen Fingerprint-Scanner auf Ultraschall-Basis vorgestellt
Scanner womöglich im Galaxy S21 verbaut
Beim ersten Smartphone, das über die neue Generation des Fingerabdruck-Scanners verfügt, könnte es sich um das Samsung Galaxy S21 handeln. Die Smartphone-Reihe soll bereits in zwei Tagen das Licht der Welt erblicken. Auch vorherige Samsung-Modelle haben auf Fingerabdruck-Sensoren von Qualcomm gesetzt. Bisher ist noch nicht bekannt, welche weiteren Hersteller den 3D Sonic-Sensor der zweiten Generation in ihren Geräten verbauen wollen.Obwohl Qualcomm die Ultraschall-Technologie als schnell und zuverlässig bewirbt, konnten die Konkurrenten in der Vergangenheit besser abschneiden. Die erste Generation des 3D Sonic-Sensors konnte nicht mit den Technologien von Huawei und OnePlus mithalten. Im Gegensatz zu Qualcomm haben die Hersteller auf optische Lösungen gesetzt. Wie sich der neue Sensor in der Praxis schlägt, bleibt abzuwarten.
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