Qualcomm stellt neue 3D-Fingerabdruckleser auf Ultraschall-Basis vor
Qualcomm hat den ersten Fingerabdruckleser für Smartphones vorgestellt, der auf Basis von Ultraschall für eine höhere Sicherheit im Vergleich zu optischen Lösungen sorgen soll. Nach zahllosen Prototypen soll die Technik jetzt für den kommerziellen Einsatz bereit sein.
Wie Qualcomm anlässlich seines sogenannten Snapdragon Summit verlauten ließ, sollen die als Qualcomm 3D Sonic Sensor bezeichneten Fingerabdruckleser künftig direkt unterhalb der Display-Oberfläche kommender Smartphones eingesetzt werden. Durch die Verwendung von Ultraschall anstelle von optischen Sensoren sollen sich eine Reihe von Vorteilen ergeben.
Geht es nach Qualcomm, sind Ultraschall-Fingerabdruckleser deutlich sicherer
Unter anderem verspricht Qualcomm, dass man durch die Erfassung von dreidimensionalen Oberflächen der Haut an der Fingerspitze des Nutzers deutlich mehr eindeutige Informationen zur individuellen Identifikation eines Nutzers für eine höhere Sicherheit nutzen kann. Während optische Sensoren aufgrund der im Vergleich eher simplen Erfassung von Bilddaten leichter zu täuschen seien, sollen die 3D-Daten der Höhen und Tiefen der "Rillen" und Poren auf der Hautoberfläche wesentlich weniger fälschungsanfällig sein.
Darüber hinaus wirbt Qualcomm damit, dass die neuen Sensoren auch dann funktionieren sollen, wenn sich eine Schutzfolie oder Bildschirmschutz aus Glas auf dem Display befindet. Auch in Verbindung mit nassen oder dreckigen Fingern soll die neue Technik nutzbar sein, was bei optischen Fingerabdrucklesern bisher nicht wirklich funktioniert. Hinzu kommt, dass die Sensoren erkennen können, ob tatsächlich Blut durch den aufgelegten Finger fließt - und nur dann funktionieren sollen, wenn es sich um eine lebende Person handelt.
Natürlich werden sich die neuen Ultraschall-basierten Scanner erst noch im tatsächlichen Nutzungsalltag beweisen müssen, so dass Qualcomms Behauptungen zunächst nur Marketing-Aussagen sind. Unter anderem ist bisher auch fraglich, wie schnell das neue System arbeitet, wobei frühere Prototypen vor allem wegen ihrer langsamen Funktionsweisen kritisiert wurden. Auch steht die Prüfung durch unabhängige Sicherheitsexperten noch aus. Die ersten Geräte mit den Qualcomm 3D Sonic Sensoren sollen ab dem Frühjahr 2019 auf den Markt kommen.
Geht es nach Qualcomm, sind Ultraschall-Fingerabdruckleser deutlich sicherer
Unter anderem verspricht Qualcomm, dass man durch die Erfassung von dreidimensionalen Oberflächen der Haut an der Fingerspitze des Nutzers deutlich mehr eindeutige Informationen zur individuellen Identifikation eines Nutzers für eine höhere Sicherheit nutzen kann. Während optische Sensoren aufgrund der im Vergleich eher simplen Erfassung von Bilddaten leichter zu täuschen seien, sollen die 3D-Daten der Höhen und Tiefen der "Rillen" und Poren auf der Hautoberfläche wesentlich weniger fälschungsanfällig sein.
Auch unter LCDs einsetzbar - Schmutz spielt keine Rolle mehr
Mittelfristig sollen die neuen Sensoren unter anderem in Geräten wie dem Samsung Galaxy S10 zu finden sein. Letztlich ist man nicht darauf angewiesen, den Ultraschall-Fingerabdruckleser direkt unterhalb der Display-Oberfläche anzubringen, so dass der Sensor auch an einer beliebigen anderen Position am jeweiligen Gerät sitzen kann. Auch ist wohl die Verwendung von AMOLED-Displays nicht mehr verpflichtend, so dass auch günstigere Geräte mit klassischen LCDs inklusive deren Hintergrundbeleuchtung mit einem Ultraschall-Fingerabdruckleser direkt unter dem Display ausgerüstet werden können.Darüber hinaus wirbt Qualcomm damit, dass die neuen Sensoren auch dann funktionieren sollen, wenn sich eine Schutzfolie oder Bildschirmschutz aus Glas auf dem Display befindet. Auch in Verbindung mit nassen oder dreckigen Fingern soll die neue Technik nutzbar sein, was bei optischen Fingerabdrucklesern bisher nicht wirklich funktioniert. Hinzu kommt, dass die Sensoren erkennen können, ob tatsächlich Blut durch den aufgelegten Finger fließt - und nur dann funktionieren sollen, wenn es sich um eine lebende Person handelt.
Natürlich werden sich die neuen Ultraschall-basierten Scanner erst noch im tatsächlichen Nutzungsalltag beweisen müssen, so dass Qualcomms Behauptungen zunächst nur Marketing-Aussagen sind. Unter anderem ist bisher auch fraglich, wie schnell das neue System arbeitet, wobei frühere Prototypen vor allem wegen ihrer langsamen Funktionsweisen kritisiert wurden. Auch steht die Prüfung durch unabhängige Sicherheitsexperten noch aus. Die ersten Geräte mit den Qualcomm 3D Sonic Sensoren sollen ab dem Frühjahr 2019 auf den Markt kommen.
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