Kreditkarten: Das neue Jahr bringt verschärfte Sicherheits-Regeln
Wenn neue Jahre beginnen, treten stets auch zahlreiche neue Regularien in Kraft. Das sollte auch bei Kreditkartenzahlungen im Internet der Fall sein. Die neuen Regeln kommen nun zwar etwas verzögert, aber sie kommen.
Die bisherigen Sicherheitsmaßnahmen beim Einsatz von Kreditkarten im E-Commerce werden nicht mehr als ausreichend eingeschätzt. Für das Jahr 2021 werden die Anforderungen daher erhöht. Allerdings hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) die Termine für die Umsetzung noch einmal etwas nach hinten geschoben und ein Stufenmodell eingeführt. Laut diesem gelten die neuen Sicherheitsanforderungen ab Mitte Januar nur für Transaktionen ab 250 Euro, bis Mitte März sollen sie aber für alle Zahlungen verpflichtend sein.
Im Kern sieht das so aus, dass dann alle Transaktionen mit einer Zwei-Wege-Authentifizierung abgesichert werden müssen. Die bisher genutzten Sicherheitsmerkmale der Kreditkarte reichen nicht mehr aus. Denn diese stehen auf den Karten selbst und können so vergleichsweise einfach ausspioniert werden. Hier reicht im Grunde ein Moment, an dem der Nutzer seine Karte beim Bezahlen kurz aus der Hand gibt.
Allerdings sollen auch zukünftig nicht bei jeder kleinen Transaktion aufwendige Authentifizierungs-Verfahren nötig werden. Kleinere Beträge können beispielsweise auch direkt angewiesen werden, wenn die Sicherheits-Abfragen in regelmäßigen Abständen erfolgen. Zugrunde liegt der Änderung eine Änderung der zugehörigen EU-Richtlinie, die schon seit einiger Zeit in Kraft ist und beispielsweise auch dafür sorgte, dass bestimmte TAN-Verfahren beim Online-Banking abgeschafft werden mussten.
Im Kern sieht das so aus, dass dann alle Transaktionen mit einer Zwei-Wege-Authentifizierung abgesichert werden müssen. Die bisher genutzten Sicherheitsmerkmale der Kreditkarte reichen nicht mehr aus. Denn diese stehen auf den Karten selbst und können so vergleichsweise einfach ausspioniert werden. Hier reicht im Grunde ein Moment, an dem der Nutzer seine Karte beim Bezahlen kurz aus der Hand gibt.
Verschiedene Methoden
Die gesetzlichen Vorgaben legen allerdings nicht fest, wie die Zwei-Wege-Authentifizierung genau umgesetzt wird - hier können die Banken, von denen die Kreditkarten ausgegeben wurden, unter verschiedenen Optionen wählen. Möglich ist ein zusätzliches Passwort oder eine PIN, es wäre aber auch möglich, einen Barcode auf der Karte mit einer Smartphone-App zu scannen und sich so zu authentifizieren.Allerdings sollen auch zukünftig nicht bei jeder kleinen Transaktion aufwendige Authentifizierungs-Verfahren nötig werden. Kleinere Beträge können beispielsweise auch direkt angewiesen werden, wenn die Sicherheits-Abfragen in regelmäßigen Abständen erfolgen. Zugrunde liegt der Änderung eine Änderung der zugehörigen EU-Richtlinie, die schon seit einiger Zeit in Kraft ist und beispielsweise auch dafür sorgte, dass bestimmte TAN-Verfahren beim Online-Banking abgeschafft werden mussten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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