Firefox nativ für M1-Macs:
Extrem simples Update - dann sehr schnell
Das Entwickler-Team hinter dem Firefox-Browser hat mit der kürzlich bereitgestellten Version 84 inzwischen auch den Umstieg auf die neue ARM-Architektur Apples vollzogen. Das soll erhebliche Performance-Vorteile mit sich bringen.
Die Umstellung funktioniert dabei erstaunlich einfach: Wer auf seinem neuen Mac mit M1-Chip bereits den Firefox für Intel-Systeme im Rosetta-Emulator genutzt hat, bekommt ganz normal das automatische Update auf Firefox 84 eingespielt. Nach einem Neustart wird dann direkt und ohne weiteres Zutun des Nutzers die ARM-Ausgabe aktiviert. Damit schaffen es die Mozilla-Entwickler, deren Produkte oft genug etwas sperriger daherkommen als die der Konkurrenz, einen wesentlich flüssigeren Übergang als andere anzubieten.
Wer Erfahrungen mit der emulierten Version hat, dürfte allerdings kaum in übermäßigen Jubel ausbrechen. Denn es ist keineswegs so, dass die Intel-Fassung auf den M1-Macs langsam arbeitete. Apple hat mit Rosetta 2 und dem neuen SoC immerhin so gute Arbeit abgeliefert, dass der Browser sich immer noch mindestens genauso schnell anfühlte wie auf einem Vorgänger-Mac mit Intel-Chip.
Wer sich nicht sicher ist, ob auf dem neuen ARM-Mac tatsächlich auch die native Firefox-Version vorhanden ist, kann dies einfach überprüfen. Nach Eingabe von "about:support" in die Adressleiste gibt der Browser eine Liste diverser Status-Informationen aus. Steht unter dem Punkt Rosetta Translated der Eintrag "false", läuft der Browser nicht in der Emulation und damit direkt als ARM-Software.
Korrekter Eintrag in about:support
Download Mozilla Firefox - Open Source-Browser
Wer Erfahrungen mit der emulierten Version hat, dürfte allerdings kaum in übermäßigen Jubel ausbrechen. Denn es ist keineswegs so, dass die Intel-Fassung auf den M1-Macs langsam arbeitete. Apple hat mit Rosetta 2 und dem neuen SoC immerhin so gute Arbeit abgeliefert, dass der Browser sich immer noch mindestens genauso schnell anfühlte wie auf einem Vorgänger-Mac mit Intel-Chip.
Prüfung ist einfach
Und trotzdem bringt der Umstieg doch noch einmal einen fühlbaren Geschwindigkeits-Vorteil: Die Entwickler selbst sprechend davon, dass die ARM-Version 2,5 Mal schneller startet. In der Praxis sieht dies so aus, dass das Browser-Fenster nicht nach zwei, sondern nach einem kurzen Hüpfer des Dock-Icons nutzbar ist. Doch nicht nur der Start soll schneller sein. Auch die Nutzung von Webseiten und komplexeren Web-Anwendungen soll wesentlich flüssiger möglich sein, da auch das komplette Rendering nativ auf dem ARM-Chip stattfinden kann.Wer sich nicht sicher ist, ob auf dem neuen ARM-Mac tatsächlich auch die native Firefox-Version vorhanden ist, kann dies einfach überprüfen. Nach Eingabe von "about:support" in die Adressleiste gibt der Browser eine Liste diverser Status-Informationen aus. Steht unter dem Punkt Rosetta Translated der Eintrag "false", läuft der Browser nicht in der Emulation und damit direkt als ARM-Software.
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