Facebook freut's: Briten verlieren an Neujahr den Schutz der DSGVO

Facebook, Auge, Facebook-Logo Bildquelle: Pixabay Facebook, Auge, Facebook-Logo Bildquelle: Pixabay
Die britische Regierung hatte in den letzten Monaten viele Sachen zu er­le­di­gen. Nur ein Bruchteil der Folgen des Ausstiegs aus der EU ließen sich bis­her regeln - das bekommen bald auch die zahlreichen Nutzer Face­books zu spüren. Der Social Media-Konzern wird keine gesonderten Regularien für die Anwender im Vereinigten Königreich ausarbeiten lassen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters sollen die User Anfang kommenden Jahres komplett auf die Nutzungsverträge umgestellt werden, die am Konzernsitz in Kalifornien gelten. Das umfasst letztlich auch die Datenschutz-Re­ge­lun­gen, die deutlich schwächer ausfallen als bisher.

Aktuell erfolgt die Nutzung Facebooks durch britische Nutzer nach den Verträgen, die mit der irischen Niederlassung des Unternehmens eingegangen wurden. Somit gelten hier noch die deut­lich strengeren Datenschutz-Regeln der Europäischen Union. Mit dem kommenden Jah­res­wech­sel ist die Übergangsphase des Brexit-Prozesses allerdings abgeschlossen und die Ver­brau­cher im Vereinigten Königreich stehen hier nicht mehr länger unter dem Schirm der EU-Ge­setz­ge­bung.

Auch andere stellen um

"Wie auch andere Unternehmen muss Facebook im Zuge des Brexit Änderungen vornehmen und die rechtlichen Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen gegenüber britischen Nutzern von Facebook Irland an Facebook Inc. über­tra­gen", hieß es in einer Stellungnahme der bri­ti­schen Niederlassung des Konzerns. Es solle im Zuge dessen aber keine Änderungen an den Ein­stel­lungs-Op­tio­nen zum Datenschutz geben.

Mit diesen können User in erster Linie regeln, wer ihre Inhalte und Daten zu sehen bekommt. Darauf, wie das Unternehmen selbst im Hintergrund die Informationen verarbeitet um beispielsweise Werbeschaltungen zu op­ti­mie­ren, haben die Nutzer keinen Einfluss. Hier gelten aber rechtliche Regelungen - die zu­künf­tig nicht mehr so stark ausfallen wie bisher. Denn insbesondere die starke Da­ten­schutz-Grund­ver­ord­nung (DSGVO), die im EU-Raum signifikante Auswirkungen hatte, gilt für die User im Vereinigten Königreich nicht mehr. Auch Google hatte zuvor bereits eine ent­spre­chen­de Umstellung angekündigt. Dass es auch anderes geht, zeigt sich am Beispiel Twitters, die ihre Nutzer weiterhin vom Büro in Dublin aus verwalten wollen.

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