Viele der größten US-Konzerne fordern massiven Schub für Klimaschutz
Zahlreiche Großkonzerne aus den USA haben die kommende US-Regierung und den Kongress aufgefordert, zügig eine umfassende Klimaschutz-Politik voranzutreiben. Dazu gehört auch ein erneuter Beitritt des Staates zum Pariser Abkommen.
Der scheidende US-Präsident Donald Trump hatte dafür gesorgt, dass die USA erst vor einigen Wochen aus dem internationalen Klimaschutzvertrag ausstieg. Sein designierter Nachfolger Joe Biden erklärte während des Wahlkampfes bereits, dass seine Regierung wieder beitreten werde. Der nun veröffentlichte Offene Brief der US-Konzerne dürfte vor allem dem Zweck dienen, Druck aufzubauen, damit den Ankündigungen auch Taten folgen.
Zu den Unterzeichnern gehören verschiedene der üblichen Verdächtigen aus der Technologie-Branche, darunter Microsoft, Google und Amazon. Auf der Liste sind aber auch Unternehmen zu finden, die man hier eher nicht vermuten würde - wie etwa die Ölkonzerne BP und Shell sowie Automobilkonzerne wie Ford und General Motors, denen gemeinhin wenig Interesse am Klimaschutz nachgesagt wird.
Das liegt längerfristig gesehen natürlich daran, dass eine umfassende Klimakatastrophe unkontrollierbare Folgen hätte und nicht gerade eine Umgebung ist, in der man vernünftig wirtschaften könnte. Aber auch kurzfristig sieht man kaum eine Alternative. Immerhin werden weltweit neue, klimafreundliche Technologien vorangetrieben und wenn die US-Wirtschaft diesen Weg nicht mitgeht, wird sie in absehbarer Zeit nicht mehr international wettbewerbsfähig sein. Initiiert wurde die gemeinsame Erklärung vom Center for Climate and Energy Solutions, das an Strategien für eine Dekarbonisierung der US-Wirtschaft arbeitet.
Zu den Unterzeichnern gehören verschiedene der üblichen Verdächtigen aus der Technologie-Branche, darunter Microsoft, Google und Amazon. Auf der Liste sind aber auch Unternehmen zu finden, die man hier eher nicht vermuten würde - wie etwa die Ölkonzerne BP und Shell sowie Automobilkonzerne wie Ford und General Motors, denen gemeinhin wenig Interesse am Klimaschutz nachgesagt wird.
Klimaschutz ist unumgänglich
Ingesamt haben 42 Unternehmen den Aufruf unterzeichnet. Diese kommen zusammengenommen auf einen Jahresumsatz von rund 3 Billionen Dollar und sie repräsentieren um die fünf Millionen Beschäftigte. Aus ihrer Sicht ist der Einsatz für den Klimaschutz längst zu einer wirtschaftlichen Notwendigkeit geworden.Das liegt längerfristig gesehen natürlich daran, dass eine umfassende Klimakatastrophe unkontrollierbare Folgen hätte und nicht gerade eine Umgebung ist, in der man vernünftig wirtschaften könnte. Aber auch kurzfristig sieht man kaum eine Alternative. Immerhin werden weltweit neue, klimafreundliche Technologien vorangetrieben und wenn die US-Wirtschaft diesen Weg nicht mitgeht, wird sie in absehbarer Zeit nicht mehr international wettbewerbsfähig sein. Initiiert wurde die gemeinsame Erklärung vom Center for Climate and Energy Solutions, das an Strategien für eine Dekarbonisierung der US-Wirtschaft arbeitet.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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