Amazon: Black Friday-Blockaden von Mitarbeitern und Klimaschützern
Der Handelskonzern Amazon kann auch in diesem Jahr einen der wichtigsten Geschäftstage des Jahres nicht störungsfrei über die Bühne bringen. Die Proteste gegen die Praktiken des Unternehmens fielen an diesem Black Friday sogar vielfältiger aus als sonst.
Die regelmäßigen Aktionen deutscher Gewerkschafter an diesem Tag ist man bereits seit Jahren gewohnt. Rund 3000 Amazon-beschäftigte sollen sich heute hierzulande an Streiks und anderen Ativitäten ihrer Gewerkschaftsverbände an sechs Standorten beteiligen. Zusätzlich muss sich das Unternehmen aber auch mit koordinierten Protesten über viele Länder hinweg auseinandersetzen.
Aus mindestens 15 Ländern werden für den Black Friday Aktionen von Arbeitern vermeldet. Teils ist Amazon hier eher indirekt betroffen. So beispielsweise in Bangladesh, wo es eine Protestaktion von Textilarbeitern gibt, deren Arbeitgeber in größerem Umfang die Lager des US-Konzerns beliefern. Gewerkschaftliche Aktionen gibt es aber auch in Brasilien, Mexiko, den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Italien, Polen, Indien, den Philippienen und Australien. Das berichtet das US-Magazin Vice.
Und auch die Klimaschutz-Bewegung trat am Black Friday auf den Plan. In München wurden die deutschen Amazon-Büros heute Morgen von Extinction Rebellion blockiert. "Amazon hat sich darauf spezialisiert, Menschen zum Überkonsum zu bringen. Das hat katastrophale Folgen für die Gesellschaft, planetare Gesundheit, aber auch für die Mitarbeiter:innen", kommentierten die Aktivisten ihre Aktion.
Ausgehend von den USA haben die E-Commerce-Unternehmen den Black Friday inzwischen nahezu weltweit zum Großereignis des unüberlegten Konsums gemacht, durch den übermäßig viele Produkte in die Welt gebracht und letztlich auf immer größeren Müllbergen entsorgt werden. Amazon ist hier als Marktführer natürlich von besonderem Interesse der Kritiker dieses Problems.
Aus mindestens 15 Ländern werden für den Black Friday Aktionen von Arbeitern vermeldet. Teils ist Amazon hier eher indirekt betroffen. So beispielsweise in Bangladesh, wo es eine Protestaktion von Textilarbeitern gibt, deren Arbeitgeber in größerem Umfang die Lager des US-Konzerns beliefern. Gewerkschaftliche Aktionen gibt es aber auch in Brasilien, Mexiko, den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Italien, Polen, Indien, den Philippienen und Australien. Das berichtet das US-Magazin Vice.
Steuern und Klima
Flankiert werden diese von Aktionen externer Organisationen. Sozialverbände etwa tragen am Black Friday ihre Forderung an die Öffentlichkeit, dass Steuerschlupflöcher geschlossen werden, die es hochprofitablen Unternehmen wie Amazon weiterhin ermöglichen, sich zu großen Teilen aus der Finanzierung öffentlicher Ausgaben herauszuhalten.Und auch die Klimaschutz-Bewegung trat am Black Friday auf den Plan. In München wurden die deutschen Amazon-Büros heute Morgen von Extinction Rebellion blockiert. "Amazon hat sich darauf spezialisiert, Menschen zum Überkonsum zu bringen. Das hat katastrophale Folgen für die Gesellschaft, planetare Gesundheit, aber auch für die Mitarbeiter:innen", kommentierten die Aktivisten ihre Aktion.
Ausgehend von den USA haben die E-Commerce-Unternehmen den Black Friday inzwischen nahezu weltweit zum Großereignis des unüberlegten Konsums gemacht, durch den übermäßig viele Produkte in die Welt gebracht und letztlich auf immer größeren Müllbergen entsorgt werden. Amazon ist hier als Marktführer natürlich von besonderem Interesse der Kritiker dieses Problems.
Siehe auch:
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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