Angriff auf die Telekom: Vodafone plant großes neues Glasfasernetz
Vodafone hat heute die Gründung eines Glasfaser-Netzbetreibers bekannt gegeben. Zusammen mit dem in den Niederlanden ansässigen Unternehmen Altice beabsichtigt man ein Glasfasernetz aufzubauen, das schnelle Internetzugänge für rund sieben Millionen deutsche Haushalte ermöglicht.
Vodafone und Altice gründen im Rahmen einer Kooperation ein gemeinsames Joint-Venture, das den Namen FibreCo tragen soll. Das so entstehende Unternehmen soll innerhalb der nächsten sechs Jahre ein "Fibre to the Home"-Netz aufbauen, also Glasfaserkabel bis in sieben Millionen Wohnungen und Häuser in Deutschland legen.
Sowohl Vodafone als auch Altice werden nach eigenen Angaben jeweils einen Anteil von genau 50 Prozent an FibreCo haben. Noch bedarf es für die geplante Zusammenarbeit der beiden Firmen allerdings der Zustimmung der Regulierungsbehörden, sodass das Geschäft wohl im ersten Halbjahr 2023 abgeschlossen werden kann.
Vodafone versucht, sich mit der Kooperation mit Altice und dessen auf den Aufbau von Glasfasernetzen spezialisierten Tochterfirmen eine bessere Position im Wettbewerb mit der Deutschen Telekom zu verschaffen. Das Unternehmen steht seit einiger Zeit unter Druck, größere Einnahmen aus seinen Mobil- und Breitbandnetzen in Europa zu erwirtschaften.
Altice ist eine in Amsterdam ansässige Holding-Firma, in der der franko-israelische Kabelnetz-Magnat Patrick Drahi seine diversen Firmen zusammenfasst. Altice betreibt bereits in einigen anderen Ländern wie Frankreich, Portugal und Israel ähnliche Joint-Ventures mit lokal agierenden Netzbetreibern, bei denen es ebenfalls um den Aufbau von Glasfaser-Infrastruktur geht.
Siehe auch:
Sieben Milliarden Euro für ein neues schnelles Netz
FibreCo soll dazu bis zu sieben Milliarden Euro in das Vorhaben investieren, wobei die Kosten zu rund 70 Prozent durch Kredite gedeckt werden sollen. Den Bau des eigentlichen Glasfasernetzes übernimmt die Altice-Tochter Geodesia, während Vodafone die Vermarktung der schnellen Internetzugänge an Neukunden übernimmt.Sowohl Vodafone als auch Altice werden nach eigenen Angaben jeweils einen Anteil von genau 50 Prozent an FibreCo haben. Noch bedarf es für die geplante Zusammenarbeit der beiden Firmen allerdings der Zustimmung der Regulierungsbehörden, sodass das Geschäft wohl im ersten Halbjahr 2023 abgeschlossen werden kann.
Vodafone versucht, sich mit der Kooperation mit Altice und dessen auf den Aufbau von Glasfasernetzen spezialisierten Tochterfirmen eine bessere Position im Wettbewerb mit der Deutschen Telekom zu verschaffen. Das Unternehmen steht seit einiger Zeit unter Druck, größere Einnahmen aus seinen Mobil- und Breitbandnetzen in Europa zu erwirtschaften.
Altice ist eine in Amsterdam ansässige Holding-Firma, in der der franko-israelische Kabelnetz-Magnat Patrick Drahi seine diversen Firmen zusammenfasst. Altice betreibt bereits in einigen anderen Ländern wie Frankreich, Portugal und Israel ähnliche Joint-Ventures mit lokal agierenden Netzbetreibern, bei denen es ebenfalls um den Aufbau von Glasfaser-Infrastruktur geht.
Siehe auch:
- Vodafone und Deutsche Glasfaser werden für Zwangsmodem abgemahnt
- Vodafone ändert Glasfaser-Strategie: Kabelnetz bekommt Priorität
- Deutsche Glasfaser und Vodafone: Gemeinsam soll FTTH schneller gehen
- Vodafone: Glasfaser brächte Deutschland Milliarden-Einnahmen
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