Samsung schließt Smartphone-Entwicklungszentrum wegen Corona

Auch die großen Elektronikkonzerne sind nicht gegen das neuartige Coro­navirus gefeit, vor allem, wenn es um die eigenen Mitarbeiter geht. Bei Samsung hat jetzt ein Infektionsfall zu einer Schließung eines der größ­ten Entwicklungszentren des Konzerns geführt.
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Südkorea hat das neuartige Coronavirus zwar, anders als Deutschland und viele andere Länder, deutlich früher effektiv bekämpft und daher bis heute nur vergleichsweise geringe Fallzahlen und vor allem Todesfälle zu verzeichnen, blickt man jedoch auf die Statistiken der Johns Hopkins Universität befindet sich Korea inzwischen bereits mitten in der "dritten Welle".

Corona legt eines der Smartphone-Entwicklungszentren vorübergehend lahm

Um die Ausbreitung des Virus auch weiterhin rigoros zu bekämpfen, greifen aber auch Großkonzerne wie Samsung immer wieder zu strikten Maßnahmen. Dies ist auch der Grund, warum das Unternehmen jetzt sein Entwicklungszentrum in der Stadt Suwon geschlossen hat. Der Standort ist Teil der riesigen Samsung Digital City, die mit diversen Bürotürmen und über 35.000 Mitarbeitern das Hauptquartier des Unternehmens bildet.

Nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap hat Samsung eines der Forschungslabore für mobile Geräte geschlossen, nachdem einer der Mitarbeiter dort positiv auf Covid-19 getestet wurde. Der Konzern forderte alle Mitarbeiter auf, die in dem Büroturm tätig sind, von zuhause aus zu arbeiten. Das betroffene Geschoss des Hauses wurde außerdem geschlossen und wird nun einer grundlegenden Reinigung und Desinfektion unterzogen.

Samsung hatte zuvor bereits Infektionen an anderen Standorten gemeldet, zu denen unter anderem Entwicklungszentren in Seoul sowie Werke in verschiedenen Provinzen Südkoreas gehören. Das Unternehmen reagierte auch in diesen Fällen stets mit einer vorübergehenden Schließung der Standorte, während der eine Reinigung erfolgte.

Auch beim Samsung-Konkurrenten LG gab es zuletzt wieder eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. LG schloss daraufhin ein Entwicklungszentrum im Süden der Metropole Seoul. In Südkorea ist das Virus derzeit wie in Deutschland wieder auf dem Vormarsch, wobei die Zahl der Infektionen zuletzt den höchsten Stand seit August erreichte, nachdem jüngst 313 neue Fälle gemeldet wurden.


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