Corona in Vietnam: Elektronik-Produktion von Samsung & Co in Gefahr
Die sogenannte Indische Variante des Coronavirus droht, für die Elektronikindustrie in Asien zu einem großen Problem zu werden. Weil die hochansteckende Mutante in Vietnam auf dem Vormarsch ist, sind jetzt auch Samsung und seine Lieferkette betroffen.
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asia berichtet, gab es jüngst bei Mitarbeitern der Werke von mehr als zehn ausländischen Herstellern Coronavirus-Infektionen. Dies betrifft unter anderem den weltgrößten Mobilgerätehersteller Samsung und den Kamerahersteller Canon. Die beiden Firmen betreiben in Vietnam Produktionsanlagen in großem Stil oder lassen dort bei Auftragsfertigern produzieren.
Die vietnamesischen Behörden meldeten jüngst 74 neue Covid-19-Fälle, so dass die Gesamtzahl in dem südostasiatischen Land inzwischen fast 4800 Fälle erreicht hat. Zwar wurde nicht genau aufgeschlüsselt, wie viele Menschen unter den Infizierten auch Mitarbeiter der Elektronikindustrie sind, doch sind die beiden vietnamesischen Provinzen, in denen die meisten Hersteller ihre Werke betreiben, derzeit am stärksten betroffen und befinden sich im Grunde im sogenannten "Lockdown".
In einer der Provinzen wurden zudem von offizieller Seite Infektionen unter Mitarbeitern der dort angesiedelten Standorte von Samsung und Canon gemeldet. Samsung betreibt dort zwei seiner größten Produktionsstätten, die zusammen mehr als die Hälfte aller von dem koreanischen Konzern weltweit verkauften Smartphones fertigen.
Neben Samsungs eigenen Werken waren auch Standorte von Zulieferern von Corona-Infektionen betroffen, heißt es. Die Behörden haben deshalb schon jetzt teilweise eine Schließung der Produktionsstätten angeordnet, was auch für einige Samsung-Zulieferer gilt. Bei Canon ruht derzeit bereits seit dem 9. Mai die Produktion, auch wenn es ab dem 24. Mai wieder weitergehen soll.
Auch in Taiwan gibt es derzeit eine steigende Zahl von Corona-Infektionen, obwohl es dem demokratisch regierten Inselsstaat wie auch Vietnam zunächst gelungen war, die Ausbreitung des Virus weitestgehend zu verhindern. Die dort ansässigen Zulieferer und Hersteller von Elektronikprodukten meldeten vereinzelt ebenfalls Covid-Erkrankungen und reagieren in den meisten Fällen mit umfangreichen Desinfektionsmaßnahmen und kurzfristigen Werksschließungen.
Die vietnamesischen Behörden meldeten jüngst 74 neue Covid-19-Fälle, so dass die Gesamtzahl in dem südostasiatischen Land inzwischen fast 4800 Fälle erreicht hat. Zwar wurde nicht genau aufgeschlüsselt, wie viele Menschen unter den Infizierten auch Mitarbeiter der Elektronikindustrie sind, doch sind die beiden vietnamesischen Provinzen, in denen die meisten Hersteller ihre Werke betreiben, derzeit am stärksten betroffen und befinden sich im Grunde im sogenannten "Lockdown".
Samsung produziert mehr als die Hälfte seiner Smartphones in Vietnam
In den beiden Provinzen Vietnams, wo die Elektronikindustrie und ihre Zulieferer am stärksten vertreten sind, waren nach Angaben der Behörden alle offiziell neu gemeldeten Coronavirus-Infektionen auf die indische Variante des Virus zurückzuführen. Die Lokalregierungen haben deshalb Feldkrankenhäuser mit zunächst rund 1000 Betten Kapazität eingerichtet, um Patienten mit einem schweren Krankheitsverlauf behandeln zu können.In einer der Provinzen wurden zudem von offizieller Seite Infektionen unter Mitarbeitern der dort angesiedelten Standorte von Samsung und Canon gemeldet. Samsung betreibt dort zwei seiner größten Produktionsstätten, die zusammen mehr als die Hälfte aller von dem koreanischen Konzern weltweit verkauften Smartphones fertigen.
Neben Samsungs eigenen Werken waren auch Standorte von Zulieferern von Corona-Infektionen betroffen, heißt es. Die Behörden haben deshalb schon jetzt teilweise eine Schließung der Produktionsstätten angeordnet, was auch für einige Samsung-Zulieferer gilt. Bei Canon ruht derzeit bereits seit dem 9. Mai die Produktion, auch wenn es ab dem 24. Mai wieder weitergehen soll.
Auch in Taiwan gibt es derzeit eine steigende Zahl von Corona-Infektionen, obwohl es dem demokratisch regierten Inselsstaat wie auch Vietnam zunächst gelungen war, die Ausbreitung des Virus weitestgehend zu verhindern. Die dort ansässigen Zulieferer und Hersteller von Elektronikprodukten meldeten vereinzelt ebenfalls Covid-Erkrankungen und reagieren in den meisten Fällen mit umfangreichen Desinfektionsmaßnahmen und kurzfristigen Werksschließungen.
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