Exynos 1080: Samsung fährt in der Mittelklasse schwere Geschütze auf
Samsung hat den Exynos 1080 jetzt offiziell vorgestellt. Der Chip zeigt vor allem, dass das Unternehmen in der Mittelklasse sehr ambitioniert vorgehen will und hier nicht mehr einfach auf Durchschnittsware setzt. Es wird um jedes Stück Performance gerungen.
Samsung hat den Exynos 1080 im Rahmen eines eigenen Events vorgestellt, was durchaus bemerkenswert ist. Immerhin hat man es hier keineswegs mit einem Chip für die Premium-Klasse zu tun, sondern mit dem kommenden Herzstück für viele Mittelklasse-Modelle. Die Duchführung einer eigenen Präsentations-Veranstaltung zeigt, wie wichtig den Südkoreanern die Klasse inzwischen ist - immerhin holt man hier den wesentlichen Teil der Umsätze mit Smartphones herein und muss sich am deutlichsten mit der Konkurrenz aus China auseinandersetzen.
Und genau die großen Massenmärkte will Samsung mit dem Chip angehen und dabei die vergleichbaren Standard-SoCs von Qualcomm, die sonst in der gehobenen Mittelklasse zum Einsatz kommen, ausstechen. Dafür fährt man eine recht besondere Form der Kern-Konfiguration auf, die etwas von der üblichen Aufteilung in 4+4 Cores abweicht.
Darüber hinaus hat Samsung noch einige weitere Schaltkreise auf dem Die untergebracht. Dazu gehören Beschleuniger für das Video-Encoding und ein Bildprozessor, der Kamera-Sensoren mit bis zu 200 Megapixeln unterstützt. Hinzu kommt ein Mobilfunk-Modem, das nicht mehr nur 5G-Netze im Sub-6-Bereich unterstützt, sondern auch mit mmWave-Verbindungen umgehen kann. Hinzu kommt ein WiFi 6-Modul. Gefertigt wird der SoC im 5nm-Verfahren.
Und genau die großen Massenmärkte will Samsung mit dem Chip angehen und dabei die vergleichbaren Standard-SoCs von Qualcomm, die sonst in der gehobenen Mittelklasse zum Einsatz kommen, ausstechen. Dafür fährt man eine recht besondere Form der Kern-Konfiguration auf, die etwas von der üblichen Aufteilung in 4+4 Cores abweicht.
Ungewöhnliche Core-Konfiguration
Auch der Exynos 1080 ist für den Normalbetrieb erst einmal mit vier stromsparenden Kernen ausgestattet - hier handelt es sich um die Cortex-A55 mit einer Taktung von 2 Gigahertz. Wird eine höhere Leistung benötigt, schaltet der SoC auf vier Cortex-A78-Kerne um. Von diesen sind drei mit 2,6 Gigahertz getaktet, während einer mit 2,8 Gigahertz betrieben wird. Hier scheint man also das Maximum an Performance herauskitzeln zu wollen, die man bei einer gerade noch hinnehmbaren Wärmeentwicklung bekommen kann. Unterstützt wird die Rechenleistung des SoC von einer Mali G78MP10-Grafikeinheit und einer zusätzlichen Neural Processing Unit (NPU) mit 5,7 Teraflops, die KI-Berechnungen beschleunigen soll.Darüber hinaus hat Samsung noch einige weitere Schaltkreise auf dem Die untergebracht. Dazu gehören Beschleuniger für das Video-Encoding und ein Bildprozessor, der Kamera-Sensoren mit bis zu 200 Megapixeln unterstützt. Hinzu kommt ein Mobilfunk-Modem, das nicht mehr nur 5G-Netze im Sub-6-Bereich unterstützt, sondern auch mit mmWave-Verbindungen umgehen kann. Hinzu kommt ein WiFi 6-Modul. Gefertigt wird der SoC im 5nm-Verfahren.
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