Mal nicht Asien: TSMC investiert groß in "kleines" Werk in den USA
Der taiwanische Chiphersteller TSMC wird in den kommenden Jahren mehrere Milliarden Dollar in den Aufbau einer eigenen Produktion in den USA investieren. Bisher ist das Unternehmen vor allem in Asien präsent.
Für TSMC ist der Schritt allerdings folgerichtig: Nahezu alle großen Technologie-Unternehmen der USA gehören zu den Auftraggebern. Und es deutet sich an, dass sogar Intel zukünftig zumindest einen Teil seiner Produkte von dem taiwanischen Konzern fertigen lassen wird. Da kann es von Vorteil sein, wenn man in den USA auch über eigene Produktionsanlagen verfügt und nicht sämtliche Auftragsarbeiten erst über den Pazifik transportieren muss.
Als Standort hat das Unternehmen den Bundesstaat Arizona auserkoren. Im kommenden Jahr sollen die ersten 3,5 Milliarden Dollar in das Projekt fließen. Der Betrag wurde vom Aufsichtsrat jetzt freigegeben. In den darauffolgenden Jahren werden allerdings noch weitere Investitionen nötig sein. Insgesamt wird der Bau der Fertigungsanlage dann voraussichtlich um die 12 Milliarden Dollar kosten.
Trotz der hohen Investitionskosten wird die neue Fabrik auch sonst nicht zu den Spitzen-Standorten des Auftragsfertigers gehören. In Asien betreibt dieser weitaus mächtigere Anlagen. So soll das Werk für die monatliche Verarbeitung von 20.000 Chips ausgelegt sein. Die Top-Fabriken in Asien können mit einer Kapazität von 100.000 Wafern weitaus größere Mengen schultern. Das zeigt allerdings auch, welche Investitionen die neuesten Chipfabriken zu amortisieren haben. Für einzelne Hersteller ist so etwas kaum noch zu schultern und nur noch die großen Auftragsfertiger sind in der Lage, die extrem teuren Anlagen so auszulasten, dass sie sich irgendwann bezahlt machen.
Als Standort hat das Unternehmen den Bundesstaat Arizona auserkoren. Im kommenden Jahr sollen die ersten 3,5 Milliarden Dollar in das Projekt fließen. Der Betrag wurde vom Aufsichtsrat jetzt freigegeben. In den darauffolgenden Jahren werden allerdings noch weitere Investitionen nötig sein. Insgesamt wird der Bau der Fertigungsanlage dann voraussichtlich um die 12 Milliarden Dollar kosten.
Produktionsstart 2024
Das Werk wird von Beginn an mit der Prozesstechnik für die Lithographie mit extrem-ultraviolettem Licht (EUV) ausgestattet. Diese ermöglicht es dann, hier auch die aktuell fortschrittlichsten Designs auf 5-Nanometer-Basis zu produzieren. Diese Technologie wird beim geplanten Produktionsstart im Jahr 2024 allerdings nicht mehr den High End-Bereich bilden.Trotz der hohen Investitionskosten wird die neue Fabrik auch sonst nicht zu den Spitzen-Standorten des Auftragsfertigers gehören. In Asien betreibt dieser weitaus mächtigere Anlagen. So soll das Werk für die monatliche Verarbeitung von 20.000 Chips ausgelegt sein. Die Top-Fabriken in Asien können mit einer Kapazität von 100.000 Wafern weitaus größere Mengen schultern. Das zeigt allerdings auch, welche Investitionen die neuesten Chipfabriken zu amortisieren haben. Für einzelne Hersteller ist so etwas kaum noch zu schultern und nur noch die großen Auftragsfertiger sind in der Lage, die extrem teuren Anlagen so auszulasten, dass sie sich irgendwann bezahlt machen.
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