Grid-Storage: Preis für Stromnetz-Akkus sank in drei Jahren um 70%
Eine der größten Herausforderungen für den vollständigen Umbau der Stromversorgung auf regenerative Energieträger ist die Integration der notwendigen Speicher in die Netze. Doch auch hier zeigt der Weg klar in Richtung immer preiswerterer Systeme.
Der so genannte Grid-Storage muss hauptverantwortlich dafür sorgen, dass die natürlichen Schwankungen bei der Stromerzeugung aus Sonne und Wind, die den überwiegenden Teil ausmachen werden, bei Bedarf umgehend ausgeglichen werden. Insbesondere für schnelle Reaktionen ist dabei die Verfügbarkeit von Batterie-Speichern wichtig. Diese waren vor einiger Zeit noch ziemlich teuer, das ändert sich aber in einem enormen Tempo.
Aktuelle Daten der Energy Information Administration (EIA) der USA zeigen, dass die Kosten für Akku-Blöcke in einer Größenordnung, die eine Integration in die Stromnetze möglich macht, in nur drei Jahren von 2015 bis 2018 um rund 70 Prozent gefallen sind. Die durchschnittlichen Investitionen bei solchen Bauprojekten sanken von 2152 Dollar pro speicherbarer Kilowattstunde auf 625 Dollar, berichtet Ars Technica.
Bei der EIA sieht man die Ausbau-Vorhaben klar größer werden. Die meisten Speicher, die schon 2015 vorhanden waren, stammten noch aus dem Bestand für die so genannte Black-Start-Fähigkeit des Netzes. Sie hielten also den Strom vor, der benötigt wurde, um Kraftwerke nach einem großflächigen Störfall wieder anzufahren und das Netz in Betrieb zu nehmen. Diese Anlagen konnten vergleichsweise klein sein. Die großen Gridspeicher für die Netze der Energiewende werden erst seit wenigen Jahren im größeren Stil gebaut.
Aktuelle Daten der Energy Information Administration (EIA) der USA zeigen, dass die Kosten für Akku-Blöcke in einer Größenordnung, die eine Integration in die Stromnetze möglich macht, in nur drei Jahren von 2015 bis 2018 um rund 70 Prozent gefallen sind. Die durchschnittlichen Investitionen bei solchen Bauprojekten sanken von 2152 Dollar pro speicherbarer Kilowattstunde auf 625 Dollar, berichtet Ars Technica.
Ausbau geht erst richtig los
Aktuell ist nicht zu erwarten, dass die Kosten weiter so schnell nach unten gehen, doch der generelle Trend bleibt wohl noch einige Zeit bestehen. Generell lässt sich hier auch erkennen, dass die Preise mit einer zunehmenden Ausbaukapazität sinken. Und die vorhandene Kapazität ist noch auf sehr geringem Niveau. In den ganzen USA waren 2018 beispielsweise Grid-Speicher mit einer Kapazität von 1236 Megawattstunden installiert, weitere 450 Megawattstunden kamen im vergangenen Jahr hinzu.Bei der EIA sieht man die Ausbau-Vorhaben klar größer werden. Die meisten Speicher, die schon 2015 vorhanden waren, stammten noch aus dem Bestand für die so genannte Black-Start-Fähigkeit des Netzes. Sie hielten also den Strom vor, der benötigt wurde, um Kraftwerke nach einem großflächigen Störfall wieder anzufahren und das Netz in Betrieb zu nehmen. Diese Anlagen konnten vergleichsweise klein sein. Die großen Gridspeicher für die Netze der Energiewende werden erst seit wenigen Jahren im größeren Stil gebaut.
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