Mars zeigt sich heute so gut, wie die kommenden 32 Jahre nicht
In der Nacht zum 14. Oktober steht für Sterngucker ein kleines Himmelsspektakel an, das es so erst wieder im Jahr 2052 zu sehen gibt: Vor kurzem hat der Mars seinen erdnächsten Punkt durchlaufen und steht jetzt so hell & groß am Himmel wie die nächsten 32 Jahre nicht mehr.
Seronik spielt mit dem Wort "nah" hier auf ein weiteres Ergebnis an, das sich vor Kurzem ereignet hat: Am 6. Oktober hatte der Mars seinen erdnächsten Punkt, das Perigäum, druchlaufen und war damit nur noch rund 62 Millionen Kilometern entfernt - zum Vergleich: Der erdfernste Punkt, das Apogäum, wird das nächste Mal am 29. Juni 2030 bei fast 380 Millionen Kilometern Entfernung erreicht.
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Der Mars zeigt sich die kommenden Nächte in seiner vollen Pracht
Bei einer sogenannten Opposition stehen die Planeten unseres Sonnensystems von uns aus gesehen der Sonne genau gegenüber und werden durch unseren Stern so ideal angestrahlt. Die Folge: Sie erscheinen an diesem Punkt so hell wie nie. Genau ein solches Ereignis steht jetzt für den Mars an. Wie Scinexx schreibt, tritt unser Nachbarplanet in der Nacht zum 14. Oktober um 01:00 Uhr in die Opposition ein. "So nah und für Beobachter auf der Nordhalbkugel so gut sichtbar wird der Mars erst wieder bei seiner Opposition im Jahr 2052 sein", wird Gary Seronik vom Magazin Sky & Telescope zitiert.Seronik spielt mit dem Wort "nah" hier auf ein weiteres Ergebnis an, das sich vor Kurzem ereignet hat: Am 6. Oktober hatte der Mars seinen erdnächsten Punkt, das Perigäum, druchlaufen und war damit nur noch rund 62 Millionen Kilometern entfernt - zum Vergleich: Der erdfernste Punkt, das Apogäum, wird das nächste Mal am 29. Juni 2030 bei fast 380 Millionen Kilometern Entfernung erreicht.
Sichtbar hoch am Himmel
Für alle, die den ungewöhnlich großen und hellen roten Punkt am Himmel beobachten wollen, gilt es mit dem Sonnenuntergang den Blick Richtung Osten zu richten. Im Laufe der Nacht vollzieht der Mars dann einen hohen Bogen über den gesamten Himmel. Für die nächsten Nächte tritt der Nachbarplanet dabei in einen elitären Club ein: "Nach Sonne, Mond und Venus ist dann der Rote Planet vorübergehend das vierthellste Objekt am Himmel", so Scinexx. Dank der großen Nähe lassen sich dabei schon mit kleinen Teleskopen Details des Himmelskörpers ausmachen.Siehe auch:
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