Atem anhalten bei Mars 2020:
Kurz nach dem Start technische Probleme
Den Wissenschaftlern im Kontrollzentrum der NASA stockt kurz nach Start der Mars 2020-Mission der Atem: Technische Probleme sorgen dafür, dass der Rover Perseverance in den Sicherheitsmodus schaltet. Nach der ersten Analyse gibt es aber Entwarnung.
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Beim Sicherheitsmodus wird nur noch die Funktion der essenziellen Systeme aufrechterhalten und alle anderen in einen Ruhezustand versetzt. Der Rover bleibt in diesem Zustand, bis er aus dem Kontrollzentrum neue Befehle erhält. Nach einer ersten Analyse arbeiten die Wissenschaftler jetzt daran, alle Systeme wiederherzustellen: "Aktuell wird eine vollständige Gesundheitsbewertung des Raumfahrzeugs durchgeführt. Wir arbeiten daran, das Raumfahrzeug für seine Reise zum Mars wieder in eine nominelle Konfiguration zu bringen", so die NASA.
"Die Mission verwendet einen Flüssig-Halogenkohlenwasserstoff-Kreislauf, um Wärme aus dem Zentrum des Raumfahrzeugs zu den Radiatoren auf der Reise-Stufe (dem Teil, der hilft, den Rover zum Mars zu fliegen) zu bringen, die mit dem Weltraum in Kontakt stehen", so Matt Wallace, der stellvertretende Projektmanager der Mission. Schon vor der Mission hatten Modellberechnungen ergeben, dass das Durchqueren des Erd-Schattens in diesem System einen Alarm auslösen könnte.
"Wir setzen die Grenzen für die Temperaturdifferenz konservativ eng, um einen sicheren Modus auszulösen. Die Philosophie ist: Es ist immer besser, einen sicheren Modus auszulösen, auch wenn es nicht erforderlich ist, als diesen nicht auszulösen, wenn es nötig wäre", so Wallace weiter. Dass der Sicherheitsmodus ausgelöst wurde sei für die Mission vollkommen unproblematisch.
Perseverance wird es im Schatten der Erde unerwartet kalt
Kurz nach dem Start mussten die beteiligten Wissenschaftler laut NASA feststellen, dass Perseverance nicht wie erwartet auf Anfragen reagiert hatte: "Daten deuten darauf hin, dass das Raumschiff in einen als abgesicherter Modus bekannten Zustand eingetreten ist, wahrscheinlich weil ein Teil des Raumfahrzeugs etwas kälter als erwartet war, während sich Mars 2020 im Schatten der Erde befand", so die erste Analyse der US-Weltraumagentur.
Auf YouTube ansehenBeim Sicherheitsmodus wird nur noch die Funktion der essenziellen Systeme aufrechterhalten und alle anderen in einen Ruhezustand versetzt. Der Rover bleibt in diesem Zustand, bis er aus dem Kontrollzentrum neue Befehle erhält. Nach einer ersten Analyse arbeiten die Wissenschaftler jetzt daran, alle Systeme wiederherzustellen: "Aktuell wird eine vollständige Gesundheitsbewertung des Raumfahrzeugs durchgeführt. Wir arbeiten daran, das Raumfahrzeug für seine Reise zum Mars wieder in eine nominelle Konfiguration zu bringen", so die NASA.
Genaue Analyse
Wie die NASA in einer Folgemeldung mitteilt, mussten die Wissenschaftler zunächst Probleme bei der Kommunikation mit dem Raumfahrzeug beseitigen. Diese Schwierigkeiten stehen demnach aber nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit den Problemen, die die Abkühlung im Rover verursacht hatte. Nachdem die Kommunikation wieder zuverlässig möglich war, folgte die Analyse der Telemetrie."Die Mission verwendet einen Flüssig-Halogenkohlenwasserstoff-Kreislauf, um Wärme aus dem Zentrum des Raumfahrzeugs zu den Radiatoren auf der Reise-Stufe (dem Teil, der hilft, den Rover zum Mars zu fliegen) zu bringen, die mit dem Weltraum in Kontakt stehen", so Matt Wallace, der stellvertretende Projektmanager der Mission. Schon vor der Mission hatten Modellberechnungen ergeben, dass das Durchqueren des Erd-Schattens in diesem System einen Alarm auslösen könnte.
"Wir setzen die Grenzen für die Temperaturdifferenz konservativ eng, um einen sicheren Modus auszulösen. Die Philosophie ist: Es ist immer besser, einen sicheren Modus auszulösen, auch wenn es nicht erforderlich ist, als diesen nicht auszulösen, wenn es nötig wäre", so Wallace weiter. Dass der Sicherheitsmodus ausgelöst wurde sei für die Mission vollkommen unproblematisch.
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