US-Embargo: Samsung profitiert von Huaweis Last-Minute-Shopping
Die Not des Konkurrenten Huawei wird für Samsung nicht nur durch abwandernde Smartphone-Käufer zum Vorteil. Der Konzern profitiert auch massiv von den in letzter Sekunde erfolgten Großbestellungen für diverse Bauteile durch Huawei.
Samsung Electronics hat laut Nikkei Asia jüngst seine Prognosen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres herausgegeben und dabei einen massiven Anstieg des operativen Gewinns um fast 60 Prozent gemeldet. Allein in den letzten drei Monaten erzielte man einen operativen Gewinn von 10,6 Milliarden Dollar, was einem Plus von 58,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
Vor allem Speicherchips soll Huawei laut den Marktbeobachtern im großen Stil von Samsung eingekauft haben. Dabei fielen die Bestellungen nach Meinung einiger Analysten sogar größer aus als zuvor angenommen. Wie alle anderen Chiphersteller setzt auch Samsung in seiner Produktion und Entwicklung vor allem Maschinen und Software ein, die ganz oder teilweise auf Technologien von US-Firmen basieren.
Obwohl Samsung kein amerikanisches Unternehmen ist, muss daher auch der koreanische Elektronikgigant die US-Sanktionen in Kauf nehmen, die es allen Unternehmen, deren Produkte mit Hilfe von US-Technologie entwickelt oder gefertigt werden, verbieten, Huawei zu beliefern. Huawei hatte deshalb schon im letzten Jahr begonnen, riesige Lager von zahllosen Komponenten anzulegen, um trotz der jetzt tatsächlich erfolgten weiteren Verschärfung der US-Sanktionen weiter Smartphones, Laptops und diverse andere Produkte aus dem Mobilfunkbereich bauen zu können.
Huawei bestellte in großem Stil Speicher-Chips
Analysten gehen davon aus, dass Samsungs massiver Gewinnanstieg wohl vor allem auf massive Bestellungen von Bauteilen durch den chinesischen Telekommunikationsausrüster und Smartphone-Hersteller Huawei zurückzuführen ist. Weil diverse Zulieferer seit dem 15. September durch die Sanktionen der US-Regierung keine Produkte mehr an Huawei liefern dürfen, hatte der chinesische Konzern bis zuletzt offenbar riesige Mengen an Bauteilen geordert, um sie einzulagern.Vor allem Speicherchips soll Huawei laut den Marktbeobachtern im großen Stil von Samsung eingekauft haben. Dabei fielen die Bestellungen nach Meinung einiger Analysten sogar größer aus als zuvor angenommen. Wie alle anderen Chiphersteller setzt auch Samsung in seiner Produktion und Entwicklung vor allem Maschinen und Software ein, die ganz oder teilweise auf Technologien von US-Firmen basieren.
Obwohl Samsung kein amerikanisches Unternehmen ist, muss daher auch der koreanische Elektronikgigant die US-Sanktionen in Kauf nehmen, die es allen Unternehmen, deren Produkte mit Hilfe von US-Technologie entwickelt oder gefertigt werden, verbieten, Huawei zu beliefern. Huawei hatte deshalb schon im letzten Jahr begonnen, riesige Lager von zahllosen Komponenten anzulegen, um trotz der jetzt tatsächlich erfolgten weiteren Verschärfung der US-Sanktionen weiter Smartphones, Laptops und diverse andere Produkte aus dem Mobilfunkbereich bauen zu können.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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