FTTH: Telekom-Glasfaser versorgt O2-Kunden mit Gigabit-Zugängen
Telefónica Deutschland und die Deutsche Telekom kündigen die Verlängerung ihrer Festnetz-Kooperation an und weiten diese aus. Ein auf zehn Jahre geschlossener Vertrag soll es O2-Kunden zukünftig auch ermöglichen, Glasfaseranschlüsse mit Gigabit-Geschwindigkeit zu nutzen.
Wie beide Netzbetreiber bestätigen, öffnet die Telekom ihre Glasfasernetze langfristig für Wettbewerber wie O2 und ermöglicht der Telefónica somit die Vermarktung von entsprechenden Hausanschlussleitungen (FTTH). Ebenso wird die langfristige Kooperation genutzt, um weiterhin VDSL- und Vectoring-Vorleistungsprodukte der Telekom zu nutzen. Die generierten Einnahmen durch die Vermietung der Leitungen will man dazu nutzen, um den Glasfaserausbau in Deutschland weiter voranzutreiben. Zudem ermöglicht die neue Infrastruktur O2-Kunden den Zugang zu Übertragungsraten im Gigabit-Bereich.
Weitere 5000 Glasfaserzugänge liefert die Telekom, um neue und bestehende Mobilfunkstandorte von O2 zu auszurüsten. Vodafone kommt zudem ins Boot, wenn es darum geht, rund 6000 "weiße Flecken" in der Mobilfunkversorgung in ländlichen Regionen zu schließen.
Der Vertrag zwischen der Telefónica Deutschland und der Deutschen Telekom unterliegt der regulatorischen Zustimmung der Bundesnetzagentur. Die Vereinbarung soll im Frühjahr 2021 in Kraft treten. Darüber hinaus will sich die Telekom weiter öffnen: "Im Sinne offener Netze strebt die Telekom ähnliche Vereinbarungen mit anderen Marktteilnehmern an. Diese wegweisende Kooperation werden wir auch anderen Unternehmen im Markt anbieten. Und damit künftig auch im FTTH-Ausbau die Philosophie des offenen Zugangs fortschreiben", so der Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner.
Siehe auch:
Telekom versorgt O2-Kunden im Festnetz und via Mobilfunk
Telefónica Deutschland kündigt an, dass das zukünftige FTTH-Angebot auf Basis der Telekom-Leitungen Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s erreichen wird. VDSL-Kunden von O2 werden weiterhin mit bis zu 250 MBit/s versorgt. Letztere machen laut Angaben der beiden Unternehmen mit 33 Millionen angeschlossenen Haushalten den Löwenanteil der Zugänge aus. Nur 1,8 Millionen Haushalte werden mit Glasfaseranschlüssen von der Telekom versorgt.Weitere 5000 Glasfaserzugänge liefert die Telekom, um neue und bestehende Mobilfunkstandorte von O2 zu auszurüsten. Vodafone kommt zudem ins Boot, wenn es darum geht, rund 6000 "weiße Flecken" in der Mobilfunkversorgung in ländlichen Regionen zu schließen.
Der Vertrag zwischen der Telefónica Deutschland und der Deutschen Telekom unterliegt der regulatorischen Zustimmung der Bundesnetzagentur. Die Vereinbarung soll im Frühjahr 2021 in Kraft treten. Darüber hinaus will sich die Telekom weiter öffnen: "Im Sinne offener Netze strebt die Telekom ähnliche Vereinbarungen mit anderen Marktteilnehmern an. Diese wegweisende Kooperation werden wir auch anderen Unternehmen im Markt anbieten. Und damit künftig auch im FTTH-Ausbau die Philosophie des offenen Zugangs fortschreiben", so der Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner.
Siehe auch:
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- Telekom gibt bekannt, wann der Startschuss für 3G-Abschaltung fällt
- O2 bestätigt Ausfall von eSIM-Profilen nach Apple Watch-Update
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