Festplatten mit 20 Terabyte starten durch - aber vorerst nicht überall
Bei den Festplatten haben die Hersteller jetzt zum nächsten Sprung angesetzt: Western Digital beginnt jetzt mit der Auslieferung der ersten Modelle mit 20 Terabyte Speicherkapazität. Der Konkurrent Seagate will im Dezember folgen und setzt auf eine andere Technologie.
Western Digital ist in diesem Jahr in die Fertigung von Festplatten mit Energy-Assisted Magnetic Recording (EAMR) gestartet und kann diese Systeme inzwischen auch mit 20 Terabyte liefern. In diesen sorgen temporäre Magnetfelder für die sehr gezielte Behandlung der einzelnen Speichereinheiten. Die hohe Präzision ermöglicht letztlich die benötigte Speicherdichte und ist auch dafür verantwortlich, dass man hier auf die überlappenden Spuren des Shingled Magnetic Recording (SMR) setzen kann.
Und natürlich setzt Western Digital auch weiterhin auf Helium-gefüllte Gehäuse, die ein filigraneres Innenleben erlauben. Dadurch kann man neun Plattern unterbringen, die dann die hohe Kapazität erlauben. Durch das SMR-Verfahren sind die Schreibgeschwindigkeiten der Festplatten letztlich zwar nicht die besten, aber die Speichermedien sind ohnehin vor allem für den Einsatz in Cloud-Datenzentren gedacht. Hier werden immerhin kaum zeitkritische Schreiboperationen durchgeführt.
Wann Festplatten mit solchen Speicherkapazitäten auch für Privatkunden zur Verfügung stehen werden, lässt sich aktuell noch nicht genau sagen. Die Hersteller sind in dem Bereich zunehmend weniger ambitioniert, weil die Zielgruppe immer kleiner Wird. Da die schnellen SSDs ebenfalls in den Terabyte-Bereich vorstoßen, greifen letztlich doch viele User lieber zu diesen Produkten.
Und natürlich setzt Western Digital auch weiterhin auf Helium-gefüllte Gehäuse, die ein filigraneres Innenleben erlauben. Dadurch kann man neun Plattern unterbringen, die dann die hohe Kapazität erlauben. Durch das SMR-Verfahren sind die Schreibgeschwindigkeiten der Festplatten letztlich zwar nicht die besten, aber die Speichermedien sind ohnehin vor allem für den Einsatz in Cloud-Datenzentren gedacht. Hier werden immerhin kaum zeitkritische Schreiboperationen durchgeführt.
Seagate folgt
Der Konkurrent Seagate setzt hingegen auf das Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR). Bei diesem werden die Schreibbereiche sehr gezielt mit einem Laser erhitzt und nur an einem kleinen Punkt lassen sich dann Daten schreiben. Auch auf diese Weise lässt sich die Speicherdichte deutlich erhöhen und ein 20-Terabyte-Produkt realisieren. Aufgrund der Wärmeentwicklung kommen hier aber Glas-Träger als Basis der Platter zum Einsatz, die stabiler als das preiswertere Aluminium-Verfahren sind und so den Einsatz von Helium unnütz machen.Wann Festplatten mit solchen Speicherkapazitäten auch für Privatkunden zur Verfügung stehen werden, lässt sich aktuell noch nicht genau sagen. Die Hersteller sind in dem Bereich zunehmend weniger ambitioniert, weil die Zielgruppe immer kleiner Wird. Da die schnellen SSDs ebenfalls in den Terabyte-Bereich vorstoßen, greifen letztlich doch viele User lieber zu diesen Produkten.
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Thema:
Seagates Aktienkurs in Euro
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