TikTok hat einen weiteren Interessenten und der ist bemerkenswert
Das soziale Netzwerk TikTok steht seit Wochen unter Druck der US-Regierung, es geht dabei um (bisher nicht konkret bewiesene) Vorwürfe der Spionage für China. TikTok soll deshalb u. a. das US-Geschäft abstoßen und dafür gibt es nun einen weiteren Interessenten: Oracle.
Microsoft war der erste Name, der im Zusammenhang mit TikTok gefallen ist, die Redmonder haben Verhandlungen auch bereits bestätigt. Wenig später wurde bekannt, dass auch Twitter Interesse an TikTok hat, viele sind dabei der Ansicht, dass TikTok beim Social-Media-Unternehmen auch besser aufgehoben wäre.
Laut Financial Times arbeitet Oracle hierfür mit Investoren zusammen, die bereits Anteile an ByteDance, dem chinesischen Besitzer von TikTok, besitzen, als Namen fallen hier Beteiligungsgesellschaften wie General Atlantic und Sequoia Capital. Oracle ist laut dem Bericht am TikTok-Geschäft in den USA, Kanada, Australien and Neuseeland interessiert.
So abwegig Oracle auch klingt: Das von Larry Ellison gegründete Unternehmen dürfte tatsächlich gute Chancen haben. Das liegt daran, dass die finanziellen Mittel von Twitter begrenzt sind und Microsoft TikTok auch in Ländern übernehmen will, in denen ByteDance vermutlich nicht verkaufen will, etwa Indien.
Oracles Kriegskasse ist indes gut gefüllt: Laut Bloomberg ist das Unternehmen 166 Milliarden Dollar wert und soll etwa 43 Milliarden Dollar in Cash oder Äquivalenten zur Verfügung haben. Die Frage, wie TikTok zu Oracle passt, ist natürlich eine andere. Allerdings gilt Larry Ellison als großer Unterstützer von Donald Trump und es steht außer Frage, dass der "Angriff" des US-Präsidenten auf TikTok politisch motiviert ist.
Ein Trio für TikTok
Nun ist aber ein weiterer Name gefallen und der löst bei Kennern des Geschäfts durchaus einige Verwunderung aus: Denn laut einem Bericht der Financial Times soll auch Oracle in das Rennen eingestiegen sein. Der auf Hard- und Software für Unternehmen spezialisierte Konzern will laut dem Bericht eine "glaubwürdige" Alternative zu Microsoft sein. Infografik TikTok: Nutzer weltweit und in Deutschland
Laut Financial Times arbeitet Oracle hierfür mit Investoren zusammen, die bereits Anteile an ByteDance, dem chinesischen Besitzer von TikTok, besitzen, als Namen fallen hier Beteiligungsgesellschaften wie General Atlantic und Sequoia Capital. Oracle ist laut dem Bericht am TikTok-Geschäft in den USA, Kanada, Australien and Neuseeland interessiert.
So abwegig Oracle auch klingt: Das von Larry Ellison gegründete Unternehmen dürfte tatsächlich gute Chancen haben. Das liegt daran, dass die finanziellen Mittel von Twitter begrenzt sind und Microsoft TikTok auch in Ländern übernehmen will, in denen ByteDance vermutlich nicht verkaufen will, etwa Indien.
Oracles Kriegskasse ist indes gut gefüllt: Laut Bloomberg ist das Unternehmen 166 Milliarden Dollar wert und soll etwa 43 Milliarden Dollar in Cash oder Äquivalenten zur Verfügung haben. Die Frage, wie TikTok zu Oracle passt, ist natürlich eine andere. Allerdings gilt Larry Ellison als großer Unterstützer von Donald Trump und es steht außer Frage, dass der "Angriff" des US-Präsidenten auf TikTok politisch motiviert ist.
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